Mittwoch, 24. Februar 2016

getestet: Foodist Box Februar 2016 *


Wie in meinem Wochenrückblick Sonntag angekündigt, habe ich letzte Woche die Foodist Box zum Testen zugeschickt bekommen und möchte euch heute das Konzept vorstellen. Man könnte die Box als "Glossybox für Essen" bezeichnen, was nach Auskunft der PR-Mädels wohl auch öfter vorkommt. Die Foodist Box erscheint monatlich und enthält 6-8 Produkte von europäischen Manufakturen und das Foodist Magazin, in dem die Hersteller der Produkte aus der Box vorgestellt werden. Geworben wird damit, dass es die Produkte in Deutschland (noch) nicht zu kaufen gibt, außer nach Erscheinen der Box mit begrenztem Kontingent im Foodist Gourmet Shop. 

Der Wert der Box soll immer bei über 30€ liegen, die Preise variieren je nachdem, für welche Laufzeit man sich entscheidet. Eine Box mit Laufzeit 1-3 Monate kostet 27€, 4-6 Monate 26€, 7-9 Monate 25€ und 10-11 Monate 24€. Ab 12 Monaten Laufzeit zahlt man pro Box 23€ und bekommt eine Zeitschrift für die Laufzeit dazu (Essen&Trinken, Kochen&Genießen, Beef! oder Lecker). Versandkosten kommen keine mehr dazu. Und für alle, die lieber Superfoods und Co. testen möchten, gibt es auch noch die Healthy Box, die 27 bzw. 30€ kostet. Nun aber zum Inhalt meiner Box:






"Tagliatelle provenzalischer Art" von Pâtes Fabres + "Tomatensugo mit Rotwein und Steinpilzen" von Organico

Beides habe ich mit meiner Familie bereits zum Mittag verputzt :) Die Nudeln sind mit Tomate, Paprika und Basilium gewürzt und sehr dünn gewalzt, einen Bonuspunkt gab es, weil die Nester beim Kochen nicht zerfallen sind. Die Pastasoße passte hervorragend zu den Nudeln, wobei der Rotwein zwar zu merken war, aber sehr schön abgestimmt und nicht etwa beißend schmeckte. Ich habe etwas Hähnchenbrust dazu serviert, um ein wenig Fleisch dazu zu haben. Kosten: 4,20 € (Nudeln) und 3,90 € (Sauce).

Pasta & Tomatensugo


"Handgerösteter Gemüsechips-Mix aus Süßkartoffel, Pastinake, Karotte und Rote Beete" von Corkers Crisps

Eins vorab: mein absoluter Favorit aus der ganzen Box! Ich bin ja eigentlich jemand, der eher einen "sweet tooth" hat und nicht an Zucker vorbeigehen kann (ja, doof...). So kam es, dass ich die Chips eigentlich nur fotografieren und erst später essen wollte. Dann habe ich gekostet und irgendwie war dann die ganze Tüte leer... Bitte keine Angst vor den Gemüsesorten haben, aus denen die Chips gemacht sind. Man merkt einen geschmacklichen Unterschied, aber selbst die Rote Beete, die ja einen sehr starken Eigengeschmack hat, wird durch die Gewürze und die Röstung "gezähmt". Auch toll: das Gemüse wird komplett auf der Familien-Farm eines der beiden Firmengründer angebaut. Kosten: 3,40 € / Tüte.

Gemüsechips von Corkers Crisps


"Salzlakritz ummantelt mit Schokolade und Meersalz" von Lakritsfabriken

Da einzige Produkt aus der Box, das ich sofort verschenkt habe. Mit Lakritz kann man mich jagen, der Geschmack von Süßholz löst in mir Dinge aus, die ich lieber vermeiden würde :) Allerdings weiß ich, dass die Skandinavier (die Firma kommt aus Südschweden) Lakritze lieben, und alleine wegen der schönen, cleanen Verpackung gefällt mir das Produkt trotzdem. Auch gut: die Basis ist Reismehl, also ist die Lakritze für glutenfreie Ernährung geeignet. Fazit: schöne Geschenkidee. Kosten: 3,30 € / Packung.

Mandeln, Salzlakritz + Foodist Magazin


"Mandeln mit Schokolade und Karamell" von Sugarsin

Noch ein Produkt, was von Schweden erfunden wurde, dieses wird aber hergestellt in deren Wahlheimat England. Und hier kommt dann mein Sweet Tooth auch auf seine Kosten: eine ganze Mandel ist eingehüllt in ca. 1 cm dicke weiße Schokolade, die noch mit einem Hauch Karamell überzogen ist. Ganz gefährlich leckeres Zeug, kann ich euch sagen! Die Haltbarkeit unter Auferbietung aller mentalen Stärke: 3 Tage. Das Produkt kommt ohne künstliche Farb- und Aromastoffe aus, auch auf das umstrittene Palmöl wird verzichtet. Zu kaufen gibt es die Mandeln übrigens auch im Laden in London, Nähe Covent Garden. Kosten: 5,90 € / Packung.

Sugarsin Mandeln mit Karamell


"Schwarzer Johannisbeersirup" von Blossoms Syrup

Erster Gedanke schon beim Auspacken: sieht die Flasche toll aus! Zweiter Gedanke: ich liebe schwarze Johannisbeeren! Der Sirup ist vielseitig verwendbar, vorgeschlagen wird z.B. eine Verwendung zur Aromatisierung von Wasser, Cocktails oder Milchshakes, aber auch als Topping für Eis, Waffeln oder Joghurt. Auch bei diesem Produkt wird auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet. Kosten: 7,40 € / Flasche.

Johannisbeersirup & Ingerbier


"Alkoholfreies Ingwerbier" von Cornish Orchards

Ginger Beer ist wohl am bekanntesten als Grundlage des Moscow Mule. Ich habe es pur getestet, um den Geschmack besser beurteilen zu können. Es ist am Anfang ziemlich mild und generell nicht zu süß. Aber nach wenigen Sekunden kommt die Schärfe des Ingwers so richtig raus, ich war beim ersten Schluck richtig überrascht. Der Blick in die Zutaten verrät: es ist Ingwerextrakt drin, deshalb der intensive Geschmack. Das Getränk hat nur wenig Kohlensäure, weshalb es sogar meiner Mutter gefällt, die Kohlensäure sonst meidet. Sie durfte es deshalb auch austrinken :) Kosten: 2,10€ / Flasche.



"Chocolate Brownie" von Oh My Goodness

Der Brownie gehört nicht in die Februar-Box, ihn gab es schon im Januar. Ich habe ihn in der Hashmag Blogger-Lounge gekostet und war so begeistert, dass ich für den Test noch einen mitgeschickt bekommen habe. Der Riegel ist nuss- und glutenfrei und deshalb auch für Allergiker geeignet. Einziges Manko aus meiner Sicht: er hat recht viele Inhaltsstoffe (Treibmittel, Befeuchtungsmittel, Konservierungsstoff), was ich nicht so toll finde. Der Geschmack ist trotzdem toll und sehr gefährlich, wenn man mehr als einen Riegel in Reichweite hat. Kosten: 1,75 € / Riegel.















 Fazit: die Box ist 30,20 € wert und hätte im Einzelbezug 27 € gekostet. Das Versprechen, was den Wert der Box angeht, wurde also gehalten. Nachbestellen kann man alle Sachen aus der Box im Gourmet Shop, aber nur, solange der Vorrat reicht (einiges ist auch schon ausverkauft). Ich habe mir die Chips und eine Tüte Popcorn ausgesucht und meine Mutter möchte das Ingwerbier. Abschließend kann ich sagen, dass der Inhalt toll ist und bis auf die Lakritze sagt mir alles zu. Das könnte allerdings bei der nächsten Box auch anders sein. Wer Überraschungen nicht mag, sollte am Anfang lieber nur im Gourmet-Shop kaufen. Auch zu beachten: der doch recht hohe Preis. Man muss auch bereit sein, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um Köstlichkeiten zu bekommen, die es sonst in Deutschland eben nicht zu kaufen gibt.



*Die Foodist Box wurde mir zum Testen kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. 

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