Sonntag, 27. Dezember 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 52 / 15


Getan 2x Sport, Vorbereitungen für Weihnachten + eine Feier kurz danach, mir selbst ein Geschenk gemacht
Gelesen dafür blieb diese Woche kaum Zeit, ich hab höchstens mal in der Grazia geblättert
Gegessen Lachs am 24., Gänsebraten am 25. und Entenbrust am 26., jetzt brauche ich erstmal Fett-Entzug :)
Gedacht man arbeitet so lange auf Weihnachten hin und dann ist es - zack - wieder vorbei, schade eigentlich
Motivations-Wasser // Geschenke für alle! // Dessert am 25.12. // Planer für 2016 von Paperblanks

Gehört Lieder aus meiner Weihnachtslieder Top- und Flop-Liste (leider unfreiwillig auch ein paar der schlechten)
Gefreut über die wunderbare K, die mir ein so überraschendes Geschenk gemacht hat: du bist die Beste!
Gekauft Geschenkt bekommen Gutscheine, wunderschöne Kopfhörer, Kalender: ein kleiner Post dazu kommt!

Happy Sunday!

Dienstag, 22. Dezember 2015

[gehört] Meine Top 5 und Flop 5 Weihnachtslieder


Heute habe ich eine kleine Liste für euch: meine 5 liebsten und die 5 für mich schlimmsten Weihnachtslieder. Ich möchte allerdings keine genaue Reihenfolge festlegen, besonders für meine Lieblinge fiele mir das viel zu schwer :) Und wie ihr sehen werdet, musste ich schon mit mir ringen, um 5 Lieder auszusuchen - für die Top-Liste sind es deswegen auch 7 geworden (und ich hätte noch 10 aus dem Kopf benennen können). Außerdem wird meine Liebe für das Rat Pack offensichtlich, denn es finden sich nicht nur eins, sondern gleich vier ihrer Lieder in meiner Liste.




Top Fünf Sieben:

Bing Crosby - White Christmas
Ein Klassiker, den man einfach lieben muss, so sehe ich das jedenfalls.

Sammy Davis Jr. - Jingle Bells
Eigentlich mag ich das Lied "Jingle Bells" gar nicht, aber die Version von Sammy Davis Jr. ist einfach toll.

Dean Martin - Let it Snow & Winter Wonderland
Die Lieder werden mit einer Intensität gesungen, dass ich jedes Mal innehalte und die zweieinhalb Minuten nur den Liedern lausche, wenn sie im Radio gespielt werden. Früher klang Musik einfach besser, warum nur?

Frank Sinatra - Santa Claus is coming to Town 
Same here - Frank did it best!

Melanie Thornton - Holidays are coming
Der einzige "neuere" Titel dieser Liste, vielen bekannt aus der Coca-Cola Weihnachtwerbung. Höre ich immer wieder gerne

Doris Day - Here comes Santa Claus
Ihr merkt, ich stehe mehr auf ältere Versionen von Liedern! Dieses Lied finde ich richtig mitreißend, ich wippe auch mindestens mit einem Fuß mit, wenn ich es höre.



Flop Fünf:

Wham! - Last Christmas
Sorry, aber es läuft einfach zu oft im Radio. Eigentlich finde ich es nämlich gar nicht so schlecht, aber diese Dauerbeschallung geht mir auf die Nerven.

Feliz Navidad
Hilfe, wie nervig kann ein Weihnachtslied sein? Ich glaube, es besteht nur aus 10 verschiedenen Wörten und wird in einer Art und Weise gesungen, dass ich etwas nach dem Radio werfen möchte. In der Schule wurde dieses Lied immer vor den Weihnachtsferien gesungen, was die Abscheu noch verstärkt hat.

I saw Mommy kissing Santa Claus - Jackson Five
Ich kann die Jackson Five und ihre Lieder auf den Tod nicht ausstehen, da macht dieses Lied keine Ausnahme. Und was soll der Blödsinn mit der Mutter und dem Geknutsche mit dem Weihnachtsmann?

Jona Lewie - Stop the Cavalry
Eigentlich ein politisches Lied, dessen Aussage ich leider durch die furchtbar nervige Melodie und das "Dabadabadumdum" im Refrain nicht ernstnehmen kann. Sorry.

Mel&Kim - Rockin' Around the Christmas Tree
Die meistgespielte Variante eines schrecklichen Liedes mit dümmlichem Text und nervigem Gequatsche zwischen den Strophen. Aufhören, möchte ich da jedes Mal rufen!



Was sind eure Top- und Flop-Weihnachtslieder? 


 

Sonntag, 20. Dezember 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 51 / 15


Getan letzte Geschenke eingepackt (ich mach das immer zeitig), Karten fürs Kabarett bestellt, gelesen, Sport
Gelesen "Here's looking at you" von Mhairi McFarlane; nicht zu seicht und liest sich auch auf Englisch gut weg
Gegessen Kekse, Smoothie mit Ingwer und Ananas, Grünkohl mit Kassler, gebratenen Wolfsbarsch
Gedacht meine Top 10 der schlimmsten Weihnachtslieder führt Feliz Navidad an, wie ich das hasse!
ich liebe meine schwebende Deko über dem Sofa // Kekse made by Oma überleben nie lange // Brunch anlässlich G.s Geburtstag

Gehört Doris Day - Here comes Santa Claus // Bing Crosby - White Christmas // John Lennon - Happy X-Mas
Gefreut dass ich diese Woche meine Cardio-Einheiten gut rumbekommen habe, obwohl ich Ausdauer eher nicht mag
Gekauft nichts, aber das lange Kleid von letzter Woche zum Kürzen gebracht, damit ich damit tanzen kann
Geklickt Lieblingsblogs, Blogilates Youtube-Kanal, Kochseiten für ein Weihnachtsgans-Rezept

Happy Sunday!

Samstag, 19. Dezember 2015

getestet [Idee für Weihnachten]: Braun Satin Hair 7 mit SensoCare*


Hier kommt Teil 3 meiner Serie über Weihnachtsgeschenke, in der ich euch heute ein Glätteisen vorstellen möchte. Hier geht es übrigens zu Teil 1 (Alfex Armbanduhr) und zu Teil 2 (Berlin FunCard) meiner Mini-Testreihe. Ich habe im Rahmen des Beautybloggercafes eine sehr nette Unterhaltung am Stand von Braun gehabt und mir die neuen Produkte zeigen lassen. Da mein altes Glätteisen (auch von Braun, mittlerweile 9 Jahre alt) den Geist aufgegeben hatte, wurde mir freundlicherweise das neue Satin Hair 7 zur Verfügung gestellt.

Das Besondere an dem Modell: es verfügt über die Senso Care-Technologie, die es erlaubt, die Hitze an die Haarstruktur und -länge anzupassen und Profile für verschiedene Benutzerinnen anzulegen. Ich habe das Glätteisen jetzt etwa einen Monat getestet, um es vorzustellen. Wer sich übrigens fragt, wozu ich mit meinen kurzen Haaren ein Glätteisen brauche: ein kurzer Bob braucht mehr Styling, als man denkt. Sobald eine Haarsträhne absteht, sieht es komisch aus. Messy stylen geht bei meiner Länge nicht - das sieht dann leider eher aus wie schlecht geschlafen statt wie french chic :)




Hier seht ihr zwei Braun Glätteisen im direkten Vergleich: das Satin Hair 7 und das Mini-Modell für unterwegs. Das kleine ist wirklich echt winzig, aber für die Reise perfekt. Für meinen kurzen Bob reichen die schmalen Platten völlig aus, um die Haare trotzdem in einer angemessenen Zeit glatt zu bekommen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es schon bei schulterlangem, halbwegs dickem Haar schon schwieriger wird bzw. länger dauert, alle Haare zu glätten. Auf dem Bild sieht man auch das einzige, was ich an der "großen Schwester" kritisiere: es gibt keine Abdeckkappe. So klappen die beiden Seiten leider immer auseinander, was man nur umgehen kann, wenn man entweder das Kabel rumwickelt oder irgendwas anderes wie einen Haargummi. Das ist verbesserungswürdig!

Zurück zum Satin Hair 7: ich habe euch mal eine kleine Collage gemacht, die zeigt, wie man die ersten Einstellungen vornimmt. Man kann sich nämlich ein Profil anlegen, in dem man Haarlänge und -dicke angibt und ob man colorierte Haare hat. So wird die optimale Temperatur errechnet und das Glätteisen erhitzt sich automatisch auf diese. Ich habe mein Profil angelegt, nicht nur um euch die Bilder zeigen zu können, sondern weil ich ziemlich dünne Haare habe und diese nicht wegen zu großer Hitze verschmoren sollen :) Außerdem sagt euch das Glätteisen auch, ob eure Haare die richtige Feuchte zum Glätten haben und ob ihr es mit der richtigen Geschwindigkeit durch die Haare zieht.




Mein Fazit: das Glätten funktioniert wunderbar - das hatte ich auch nicht anders erwartet! Die Senso Care-Technologie ist ein witziges Gadget, die es ermöglicht, zwischendurch zu checken, ob man seine Haare optimal bearbeitet. Die Breite der Platten ist für mein Haar perfekt. Außerdem denke ich, dass sie schmal genug sind, dass man als Langhaarige schöne Wellen damit zaubern kann. Das kann ich aber leider nicht nachprüfen, wie ihr euch denken könnt. Wenn jemand damit Erfahrungen haben sollte, lasst gerne einen Kommentar dazu da!

Der Preis für das Satin Hair 7 liegt bei aktuell 51,99 € (hier das Angebot von Braun bei Amazon, kein Ad-Link), die UVP ist 99,99 €. Als ich das letzte Mal geschaut hatte, war der Preis bei etwa 70 €, also gehe ich davon aus, dass das momentan der Weihnachtspreis ist. Als Last-Minute-Geschenk nicht schlecht, denn eigentlich heißt es ja immer, dass vor Weihnachten die Preise steigen würden, da die Leute irgendwann verzweifeln und auch höhere Preise bezahlen.



*Dieser Beitrag wird von Braun unterstützt. Vielen Dank dafür!



Freitag, 18. Dezember 2015

Event-Tipp: Maxim Leo & Jochen-Martin Gutsch lesen in der Distel Berlin [Glück - jetzt auch glutenfrei]


Diese Woche geht es Schlag auf Schlag mit meinen Empfehlungen, heute gibt es einen Event-Tipp für alle Berliner, die kabarett-affin sind. Als langjährige Leserin der Berliner Zeitung kenne ich die samstägliche Kolumne "Leo/Gutsch - Das Leben als Mann", in der beide im Wechsel Anekdoten erzählen. Beide lesen nun nächsten Montag aus ihrem Programm "Glück - jetzt auch glutenfrei" in der Distel Berlin. Ich habe in der Vergangenheit schon mehrfach über Veranstaltungen in der Distel berichtet, und weil der letzte dieser Tipps schon ein halbes Jahr her ist, dachte ich, es wäre wieder mal Zeit für etwas Kultur in Berlin auf diesem Blog :)

Zur Vorstellung des Inhalts und der beiden Journalisten zitiere ich hier einfach mal von der Gastspiel-Seite der Distel. Verantwortlich für die Veranstaltung ist übrigens der tRÄNENpALAST.


"Zum Programm:
Jochen-Martin Gutsch und Maxim Leo erzählen Geschichten über das Leben als Mann. Die beiden erklären antiautoritär, völkerverbindend und mit zwingender Logik, weshalb Beziehungen dick machen und was Haarausfall mit der Globalisierung zu tun hat. Warum Hackfleisch gut gegen Rassismus ist, und warum man Versöhnungssex nicht unbedingt mit der Frau haben muss, mit der man gestritten hat. Ein ungemein lehrreicher Abend, fast wie an der Volkshochschule, nur ohne Abschlussprüfung. Alkohol während des Unterrichts ist erlaubt!

Zu den Beiden:
Leo und Gutsch sind preisgekrönte Journalisten. Jeden Samstag erzählen sie in ihrer Kult-Kolumne in der Berliner Zeitung von der Welt, in der sie leben. Sie tun das auf kluge, berührende Weise und lassen auch Themen wie Aspikbäuche und Analthrombosen nicht aus, auch wenn außer ihnen wahrscheinlich niemand weiß, was das eigentlich sein soll.

Maxim Leo, geb. 1970 in Ostberlin; seit 1997 ist er Reporter der „Berliner Zeitung“. Leo wurde u.a. mit dem Theodor Wolff-Preis und dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. Er lebt mit Frau und zwei Kindern in Berlin. 2009 erschien "Haltet euer Herz bereit" und 2011 von Leo & Gutsch „Sprechende Männer“. Er schreibt Drehbücher für den Tatort und Kriminalromane.

Jochen-Martin Gutsch, geb. 1971 in Berlin. Nach seinem Jura-Studium arbeitete er als Reporter für die "Berliner Zeitung", für die er heute noch als Kolumnist tätig ist. Seit September 2005 ist er Reporter im Gesellschaftsressort des SPIEGEL. 2004 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Zusammen mit Juan Moreno veröffentlichte er den Roman "Cindy liebt mich nicht", der 2010 für das Kino verfilmt wurde." [Quelle: Distel]

© Paulus Ponizak

Die nächste Lesung von "Glück" findet übrigens erst nächstes Jahr am 04.03 statt, also ran an die Restkarten!


Hier nochmal die harten Fakten:

Was? Lesung von Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch

Wann? 21.12.2015, 20.00 Uhr

Wo? Distel Berlin, Friedrichstraße 101

Preis? PK 1 30 €, PK 2 27 €, PK 3 24 €, PK 4 20 €, PK 5 15 €
(Karten an der Abendkasse oder online)


Donnerstag, 17. Dezember 2015

[nachgedacht] Weihnachten: Konsum pur oder "Where is the love?"


Eigentlich soll die Advents- und Weihnachtszeit ja eine Zeit der Besinnlichkeit sein. Wo man aber auch hinschaut, geht es eigentlich nur darum, soviel wie möglich zu konsumieren. Mir ist klar, dass das inzwischen einfach in der Natur unserer Gesellschaft liegt, und ja, ich habe einen Modeblog, in dem es primär um Konsum geht. Aber was gerade im Dezember auf Blogs abgeht, ist mir echt zu viel geworden. Wenn ich meinen Bloglovin-Reader öffne, sind in der Regel 40 - 50 Posts ungelesen. Momentan lese ich davon höchstens 5, alle anderen klicke ich sofort weg.

Der Grund: die Hälfte aller Artikel sind Weihnachts-Gewinnspiele und Posts zur "Inspiration", was man verschenken oder sich wünschen könnte. Alles nett und vielleicht auch hilfreich, aber dieses Jahr geht es mir leider besonders stark auf die Nerven. Ich kann nicht mal genau sagen warum, wahrscheinlich ist es wirklich die Masse. Egal wo ich hinklicke, irgendwo wartet eine Verlosung oder das hundertste Moodboard mit in der Regel unnötigen Geschenken oder überteuerter Kleidung. Ich habe zwar auch schon Artikel über Weihnachtsgeschenke veröffentlicht (letzte und diese Woche je einen), denn ich habe an sich gar nichts dagegen.

Wenn ich mir aber die Menge dieser Posts ansehe, die insgesamt veröffentlicht werden, bin ich leider nur noch genervt davon. Außerdem kommen jetzt bald die Posts zu Silvester-Outfits (noch mehr Moodboards, toll), aber irgendwie habe ich das Gefühl, der "richtige" Content läuft im Dezember auf Sparflamme. Warum eigentlich? Mal ehrlich, Weihnachten ist nur ein Fest wie viele andere im Jahr, warum ist man also so fixiert darauf? Ich liebe Weihnachten, bloß fällt mir dieses Jahr extrem auf, wie der "Spirit" dieses Festes langsam verloren geht verdrängt wird.


Und da der Artikel bisher eher eine Konsumkritik ist (denn auch Modeblogger sind dazu sehr wohl in der Lage), komme ich jetzt zu einem sehr wichtigen Thema: dem Helfen. Gerade zu Weihnachten geht es auch verstärkt um Nächstenliebe, denn ursprünglich ist es nun mal ein christliches Fest. So sollten vor allem diejenigen unterstützt werden, denen es nicht so gut geht. Die Berliner unter euch kennen sicher alle das Weihnachtsessen, das Frank Zander jedes Jahr im Estrel-Hotel veranstaltet. Seit inzwischen 21 Jahren können Obdachlose dort einen Abend lang bei Musik Gans, Rotkohl und Klöße feiern, fast 3000 Gäste sind es mittlerweile geworden.

Auch an anderer Stelle ist Hilfe notwendig, so kümmert sich beispielsweise die Caritas im Winter mit der Kältehilfe darum, dass Wohnungslose nicht im Freien übernachten müssen. Es gibt Schlafplätze, ambulante Krankenversorgung, eine Wärmestube und auch gespendete Kleidung wird ausgegeben. Natürlich wird dafür Geld gebraucht, die Kältehilfe finanziert sich zu einem großen Teil aus Spenden. Hier kommt wieder Frank Zander ins Spiel, der dieses Jahr gemeinsam mit der Caritas ein Benefiz-Video gedreht hat, um noch mehr auf die Notwendigkeit von Spenden aufmerksam zu machen. Es gibt leider viele Menschen, denen es schlecht geht und die sich nur etwas Warmes zum Anziehen oder etwas zu essen wünschen.

Ich spende selber für die Obdachlosenhilfe und habe letztes Jahr neben Geld Winterjacken und Pullover, die mir zu klein geworden sind, gespendet. Ich freue mich immer noch, wenn ich daran denke, wie sich die Frau in der Annahmestelle über die dicke Daunenjacke in XS gefreut hat. Gerade warme Jacken und Schuhe sind Mangelware, vor allem in ganz kleinen oder großen Größen. Wenn ihr gut erhaltene oder sogar neue Sachen habt, die ihr nicht tragt, spendet sie und macht jemandem eine Freude! Auch eine kleine Geldspende kann etwas bewegen - und zum Schluss möchte ich euch deshalb den kleinen Film der Caritas feat. Frank Zander nicht vorenthalten:


Dienstag, 15. Dezember 2015

getestet [Idee zu Weihnachten]: die Berlin FunCard*


Nachdem ich euch letzte Woche die Alfex Ikon ID Uhr als Idee zu Weihnachten vorgestellt habe, kommt heute etwas für alle Berliner oder häufigen Berlin-Besucher: die Berlin FunCard. Mit ihr bekommt man bei den Partnern in 90% der Angebote eine 2 für 1- Option. Mit dabei sind Museen, Ausstellungen, Führungen, aber auch Restaurants, Spas und Events. Alle teilnehmenden Partner findet ihr auf der Homepage.





Die FunCard kann man direkt über die Homepage bestellen und bekommt dann seine Karte mit allen Daten bedruckt zugeschickt. Sie gilt für 1 Jahr, das Ablaufdatum steht zur Sicherheit mit auf der Karte. Die Kosten pro Jahr: 35€, aber momentan gibt es ein Weihnachtsspecial, bei dem man eine Karte geschenkt bekommt, wenn man eine bestellt. Ob man beide verschenkt oder eine selber nutzt, kann man selbst entscheiden, aber das Geschenk im Wert einer Jahresmitgliedschaft besteht bei beiden Optionen. Bei dem Special laufen beide Karten automatisch aus, wenn man eine reguläre Karte bestellt, sind 6 Wochen Kündigungsfrist vor Laufzeitende zu beachten!

Zusätzlich zur Karte gibt es den gedruckten Wegweiser, der alle Angebote vorstellt. Zwei meiner Favoriten seht ihr unten - und verschiedener könnten sie nicht sein :) Bei Dunkin Donuts gibt es zwei 6er Boxen zum Preis von einer oder ein Menü vergünstigt. Außerdem bekommt man in den FunCard-Blöcken in der Mercedes-Benz-Arena am Ostbahnhof Eintrittskarten für ausgewählte Heimspiele der Eisbären Berlin auch 2 für 1. Ich habe schon nachgesehen, die Blöcke sind quasi die Gegen-Fankurve, direkt gegenüber der eigentlichen Fankurve. Man sitzt also hinter dem gegnerischen Tor, aber dafür im Unterrang und kann also trotzdem gut sehen.

Das nächste Heimspiel, was an der Aktion teilnimmt, ist übrigens schon am 05.01., also ranhalten, wenn ihr dabei sein wollt :) Für die Inanspruchnahme an den FunCard-Sonderkonditionen gibt es übrigens in fast allen Fällen eine extra Hotline oder Internetseite, deshalb immer in den Wegweiser schauen oder die Angebote von der Internetseite beachten, sonst können die Rabatte nicht angerechnet werden.



*Zu Testzwecken wurde mir aus dem Weihnachtsangebot eine Funcard für mich und eine zum Verschenken kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch in keiner Weise beeinflusst.

Montag, 14. Dezember 2015

gesehen: Happy Holidays from Edeka, Galeria & Coke [Christmas Videos]


Weihnachten rückt immer näher, deswegen habe ich heute drei kleine Weihnachts-Videos für euch: ein sehr emotionales von Edeka, ein niedliches von Galeria und ein klassisches von Coca Cola. Im Vergleich sind alle natürlich anders, aber ich finde es spannend zu sehen, wie unterschiedlich man das Thema Weihnachten interpretieren kann. Was die emotionale Ebene betrifft, bin ich definitiv vom Edeka-Spot am meisten berüht. Er zeigt nämlich die Realität, wie sie sicher in vielen Familien besteht. Ich habe das Glück, meine Großeltern immer um mich zu haben und bin sehr glücklich darüber, denn wenn ich das Video sehe, werde ich echt traurig. 







Welcher ist euer liebster Weihnachts-Werbespot?

Sonntag, 13. Dezember 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 50 / 15


Getan Weihnachtsbaum fertig geschmückt, eine neue Serie begonnen, interessante Bücher gesucht
Gesehen die 1. und 2. Staffel von Beauty and the Beast (im Original, ich mag die Synchro nicht)
Gegessen selbstgebackene Kekse und Stolle, gefühlt 1 Kilo Mandarinen, Rouladen, Hühnersuppe
Gedacht kleine Denglisch-Frage: sagt man als Verb zum Binge Watching "ich habe gebinge-watcht"?
Kleid für eine Party zum 60. Hochzeitstag // meine Bilderecke // Mini-Deko auf dem Tisch // und der fertige Baum daneben

Gehört Coldplay - Clocks // Foo Fighters - Best of You // Iggy & The Stooges - The Passenger
Gefreut dass ich jetzt alles tun kann, ohne daran denken zu müssen, dass ich noch etwas lernen muss
Gekauft ein langes Kleid für eine Feier (reduziert von 170€ auf 80€, das gab den Ausschlag)
Geklickt Lieblingsblogs, Glamour Forum, Seiten mit Bücher-Rezensionen (da bin ich obsessiv)

Happy Sunday!

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Outfit vom 101215 [my dress coat]

Jeans H&M // Mantel Zara // Schal COS // Stiefel Geox

Meinen heutigen Outfitpost beginne ich schon im Titel mit einem mehr oder weniger schlechten Wortwitz, aber das sei mir in Anbetracht der Uhrzeit mal verziehen :) Ich muss aber immer, wenn ich diesen Mantel trage, daran denken, dass er wie ein perfekt schwingendes Kleid geschnitten ist. Genug der Erklärung des Post-Titels und weiter zum Outfit! Ich glaube, ich habe selten so viel Aufmerksamkeit für ein Kleidungsstück bekommen wie für diesen Mantel.

Ich habe ihn mir vor 2 Jahren von meinem Weihnachtsgeld bei Zara gekauft und obwohl er selbst für Zara-Verhältnisse teuer war (ich glaube 150 €), musste ich ihn haben. Neben den tollen Materialien (Wolle + Kaschmir) hat mich auch der Schnitt sofort überzeugt. Ich habe noch nie einen so toll geschnittenen Mante gesehen und genau das ist auch der Grund, warum ich dem Kaufpreis nicht eine Träne hinterherweine.

Pullover &other Stories

Einen Neuzugang in meinem Kleiderschrank seht ihr hier nochmal en detail: den schwarzen Wollsweater mit bestimmt hundert aufgenähten Perlen von &other Stories (online hier). Ich hatte ihn online schon eine Zeit lang angeschmachtet und als ich heute zufällig an dem Geschäft in der Friedrichstraße vorbeikam, wollte ich ihn eigentlich "nur mal kurz anprobieren". Als sich dann aber herausstellte, dass er als Tagesangebot des heutigen Donnerstags statt 75 € nur 39 € kostet, stand ich ganz schnell an der Kasse :)

Pullover &other Stories // Schal COS (Vorkollektion)

Stiefel "Kali" von Geox



Dienstag, 8. Dezember 2015

getestet [Idee für Weihnachten]: Alfex Ikon ID Armbanduhr*

Ikon ID von Alfex

Heute möchte ich euch meine neue Uhr vorstellen, die ich mir im Konfigurator der Schweizer Firma Alfex selbst zusammenstellen durfte. Das Modell heißt Ikon ID und alle Teile sind farblich individuell kombinierbar. Man sucht sich erst eine von 17 Farben für das Armband aus, wählt dann aus 20 Tönen den für das Zifferblatt und schließlich noch die Zeiger- und Beleuchtungsfarbe. Die Uhr wird dann innerhalb von etwa 2 Wochen produziert und ausgeliefert.

Der Preis der Uhr liegt bei persönlicher Gestaltung bei umgerechnet etwa 137 €, dafür ist der Versand innerhalb Europas kostenlos (da die Uhr aus der Schweiz kommt, spart man da auf jeden Fall einiges). Zum Vergleich: die "fertigen" Modelle aus der Ikon-Serie kosten etwa 126 €, also ist der Aufschlag für das eigene Design vergleichsweise gering.



Ich habe mich für mein Modell für - Überraschung - pink und rosa als Basisfarben entschieden, die Beleuchtung ist weiß (damit wenigstens etwas an der Uhr dezent bleibt). Für mich ist die Uhr in zweierlei Hinsicht sehr ungewohnt: erstens trage ich eigentlich nur Uhren mit Metallarmband und zweitens in den üblichen Farben Gold und Silber. Ein Modell in Rosegold war bisher die Ausnahme, aber nun ist es definitiv diese Uhr!

Noch sind etwas mehr als zwei Wochen Zeit bis Weihnachten, falls ihr also einer lieben Person oder euch selbst ein Geschenk machen wollt, ist es noch nicht zu spät! Wobei ich eher dazu tendieren würde, einen Gutschein für eine individualisierbare Uhr zu verschenken, weil man nie 100% sicher sein kann, den Geschmack des Beschenkten zu treffen (gerade was Farben angeht, sind viele Menschen ja sehr wählerisch).


Tragt ihr gerne auffällige Uhren oder sollte es für euch möglichst dezent sein?




*Die Uhr wurde mir von Alfex kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Sonntag, 6. Dezember 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 49 / 15


Getan Bewerbungen geschrieben, Eishockeyspiel besucht, Weihnachtsbaum aufgestellt, Piet Mondrian-Ausstellung besucht
Gesehen M - Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang aus dem Jahr 1931, ein ganz ganz toller Film!
Gegessen Maroni und Quarkkeulchen auf dem Weihnachtsmarkt, Grünkohl mit Kassler bei Omi
Gedacht das Eishockeyspiel hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich über eine Mini-Dauerkarte nachdenke
Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim // Katze auf Heizung // mein Weihnachtsbaum steht // alter + neuer Blogilates Kalender

Gehört Robin Schulz - Sugar (hätte ich nie gedacht, dass mir das gefällt) // David Bowie - Heroes
Gefreut dass ich wieder in meiner Sportroutine drin bin, die mündliche Prüfung hatte mich etwas rausgebracht
Gekauft eins der beiden Herve Leger-Kleider, das asymmetrische, habe ich behalten (zeige ich euch noch)
Geklickt Lieblingsblogs, Homepage des Martin-Gropius-Baus (ein wunderbares Museum) wegen Tickets

Happy Sunday! 

Freitag, 4. Dezember 2015

Die Wahrheit über Jura, Teil 2: Lernen, Bücher und Noten


Heute kommt Teil 2 meiner Serie über Jura! Dafür habe ich mir etwas Allgemeines ausgesucht, alles ums Thema Lernen. Allgemein herrscht ja das Vorurteil, dass Jura ein "trockenes Fach" ist, in dem mal alle Gesetze auswendig lernen muss. Damit räume ich jetzt kurz und schmerzlos auf: fragt euch mal, wie ein Fach "trocken" sein soll, in dem man ständig verschiedenste Fälle lösen muss? Eben: ist es nicht, und dass man Theorie lernen muss, ist ja wohl in jedem Studium so. Mal ehrlich, Gesetze auswendig lernen? Wozu sollte man das tun, wenn man sie einfach aufschlagen und lesen kann? Macht man deshalb auch nicht, weil es Quatsch ist.

Nun aber zurück zum ersten Punkt des eigentlichen Themas dieses Beitrags: dem Lernen. Ich will niemandem etwas vormachen, Jura ist ein sehr lernintensives Fach. Man muss in den drei Diszplinen Zivil-, Straf- und Öffentliches Recht und deren Unterfächern viel wissen. Vor allem beliebt sind die sogenannten Meinungsstreite, die zwischen den Gerichten (Rechtsprechung) und den Professoren (der Literatur) toben. Man glaubt gar nicht, worüber manchmal gestritten wird. Besonders bizarr: oft kommen die Ansichten zum selben Ergebnis, aber auf unterschiedlichen Wegen. Der gemeine Jura-Student lernt daher schon früh, dass der Streit zwar ausgebreitet werden muss, um zu zeigen, dass man ihn gesehen hat und die Meinungen kennt, aber er eben für die Lösung nicht von Belang ist und deshalb "dahinstehen kann" (diese Formulierung ist essentiell für Jura).



Besonders für das erste Examen muss man viel Bücherwissen haben, also vor allem Definitionen kennen. Die Anwendung des Rechts ergibt sich in der Regel (!) von selbst, wenn man die richtige Norm für den Fall gefunden hat. Das ist wieder eine Wissenschaft für sich, denn vor allem in Zivilrecht muss man manchmal auf die Suche gehen wie ein Trüffelschwein, um den Paragraphen zu finden, der zur Lösung führt. Das Lernen von Definitionen und Prüfschemata ist reines Auswendiglernen, denn nur in den seltensten Fällen ist etwas explizit im Gesetz definiert (das nennt man dann Legaldefinition und ist manchmal ein echter Jackpot).

Das führt mich zum nächsten Punkt: den Büchern. Es gibt in Jura zwei drei Arten von Werken, mit denen man Lernen kann: Lehrbücher, Skripten und Kommentare. Lehrbücher sind der Klassiker, um sich Wissen anzueignen. Sie sind meist von mittlerem bis großem Umfang, je nach Rechtsgebiet, und bieten neben allen Definitionen und Schemata auch Meinungsstreite und wichtige Urteile. Man muss beachten, dass der Autor bei einem Streit eine bestimmte Meinung vertritt, die andere/n Ansichten aber unter den Tisch fallen lässt oder herunterspielt. Deswegen habe ich oft mit zwei Büchern parallel gearbeitet, um da nicht in die Falle zu tippen. Mein Lieblingssatz in einem Buch: "andere Ansicht: Bundesgerichtshof" - da sollte man definitiv eine zweite Meinung hinzuziehen :)

Skripten sind eine zweischneidige Sache: sie bereiten den Stoff kurz und knapp auf, meistens auf das Allernötigste reduziert. So soll schnell das Wichtigste zu einem Thema vermittelt werden. Ich habe während meines Studiums Leute kennengelernt, die nur mit Skripten gelernt haben, und andere, die darauf reagiert haben wie der Teufel auf Weihwasser. Ein gesundes Mittelmaß zu finden dürfte der goldene Mittelweg sein, denn so wie es richtig schlechte Skripten gibt, existieren auch ganz schlimm geschriebene Lehrbücher!

Gerade in den ersten Semestern raten die meisten Dozenten von Skripten ab. Manche finden, dass man so die Materie nicht richtig erfassen kann, weil der Stoff nur oberflächlich behandelt wird. Andere empfehlen am liebsten ihre eigenen (manchmal mehr, manchmal weniger guten) Lehrbücher, weil sie damit noch was extra verdienen. Im Endeffekt sollte man sich beide Varianten ansehen, denn manchmal gibt es z.B. zu einem Thema ein sehr gutes Skript und ein völlig überladenes Lehrbuch - die Wahl fällt dann leicht. In der Regel reicht meines Erachtens ein Skript alleine nicht aus, oder es ist so umfangreich, dass man eine Art getarntes Lehrbuch vor sich hat.

Kommentare als dritte Form sind eher weniger zum (ersten) Lernen geeignet, ich wollte sie nur erwähnen, weil man als Student schon im ersten Semester auf sie stößt. Sie geben den Inhalt für die einzelnen Paragraphen eines Gesetzes wieder, oft sehr ausführlich mit Beschreibungen von Meinungsstreiten und relevanten Urteilen zum Thema. Kommentare sind im Studium eigentlich nur bei Hausarbeiten und zum vertieften Nachschlagen wichtig, ansonsten erst später für das Referendariat, wo sie auch in den Klausuren verwendet werden dürfen.

Ich habe fast nur mit Lehrbüchern gearbeitet, weil ich Aufzeichnungen so haben wollte, die ich nach der Ausarbeitung nicht mehr ergänzen musste (ich habe mir quasi mein eigenes Skript geschrieben). In manchen Fächern habe ich aber statt zu den von den Profs empfohlenen Standardwerken entweder zu denen von Mitbewerbern gegriffen oder zu einem Skript. Geholfen hat bei der Auswahl die Bibliothek, in der es aus beiden Kategorien so gut wie alle erhältlichen Werke gibt. Bevor ich mir etwas gekauft habe, habe ich es mir immer angesehen, ob mir z.B. der Schreibstil zusagt.

Zum Thema Bibliothek: ihr werdet recht schnell feststellen, ob ihr Bibliotheks- oder Zuhause-Lerner seid. Ich habe eigentlich nur in der Bib gearbeitet (also Ausarbeitungen aus Büchern), weil ich mich zuhause zu schnell ablenken lasse. Gelernt habe ich aber immer zuhause, das ging komischerweise gut. Wenn ihr in der Bib nur in der Gegend rumschaut, Kaffee trinken geht, im Internet surft oder in der Mensa mit Kommilitonen abhängt, solltet ihr lieber zuhause bleiben. Nichts gegen euer Sozialleben, aber ihr wollte einen schweren Studiengang erfolgreich absolvieren, da kann man nicht bis zum Schluss abgammeln. Solltet ihr nicht zu den an einer Hand Abzählbaren gehören, die alles ohne viel Lernen können, werdet ihr sonst im Examen ganz schön ackern müssen (mehr als sowieso schon).

Es liegt mir fern, Panik zu machen, aber man sollte nicht das Studium und schon gar nicht das Examen auf die leichte Schulter nehmen! Schaut euch die Statistik der Uni-Absolventen und des Examens an und ihr werdet feststellen, dass es einfach sehr wenige gute Kandidaten gibt. Je besser die Note, desto besser die Erfolgschancen fürs spätere Berufsleben, logisch. Das führt mich zum dritten Punkt des Artikels: die Benotung. Wenn ihr in der Schule immer Einsen und Zweien hattet, werdet ihr einen Schock erleben, versprochen!



Jura hat eine Notenskala von 0 bis 18 Punkten, ab 4 hat man bestanden. Ab 9 Punkten spricht man von Vollbefriedigend, dem sogenannten "Prädikat", was in der Regel von Großkanzleien und für den Staatsdienst als Untergrenze verlangt wird. Realistisch ist es, sich als "Durchschnittsstudent" auf nicht mehr als 8 Punkte einzustellen, alles darüber bekommt man vielleicht mal für eine gute Hausarbeit. Natürlich kann man auch in einer Klausur mal genau den Kern des Falles treffen und dann 12, 13 oder mehr Punkte absahnen, aber das ist selten. Ich hatte mal eine Hausarbeit mit 14 Punkten, auf die ich immer noch sehr stolz bin. Viel öfter hatte ich allerdings Klausuren mit 6 oder 7 Punkten, zum Glück meist nachvollziehbar bewertet. 

Oft ist es leider so, dass man die Notenvergabe als Roulettespiel empfindet, denn wenn man ähnliche Falllösungen vergleicht, kann man durchaus auf einen Unterschied von 5 Punkten zwischen den Bearbeitungen kommen. Warum das so ist, kann ich euch nicht sagen, aber richtig fair ist es auch nicht. Im Examen werdet ihr dieses Gefühl noch viel mehr haben, vor allem, wenn der Zweitkorrektor, der die erste Korrektur "kritisch überprüfen" soll, unter die Erstbewertung nur schreibt: "i.O." oder "einverstanden". Das nenne ich leichtverdientes Geld :) Ich habe mal gelesen, dass die Noten in Jura deshalb so vergleichsweise schlecht sind, weil der Korrektor ja selbst eine bestimmte Note hat und nicht möchte, dass andere besser sind als er.

Jedenfalls sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn sofern es nicht ständig Ausreißer nach oben oder unten gibt, pendelt man sich irgendwann auf einem Notenniveau ein. Ich habe mir immer gesagt, Hauptsache bestanden, alles andere ist Bonus. Für manchen mag das unterambitioniert klingen, aber ich habe es so gesehen: im Freischuss wollte ich mir das bestandene Examen sichern. In der Verbesserung wäre dann alles darüber hinaus möglich gewesen. Im Endeffekt war dann der Freischuss besser als erwartet, wobei ich mich noch nie gut einschätzen konnte. Ich bin dann trotzdem noch mit Erfolg in die Verbesserung gegangen. Das Niveau meiner schriftlichen Leistungen war bei beiden Durchgängen fast gleich (übrigens auch im 2. Examen), die mündliche Leistung hat dann den Unterschied gemacht.


So, das war wieder mal viel Text, aber es gibt zu den Themen auch so viel zu sagen, dass ich noch ewig weiterschreiben könnte. Bei Fragen: einfach raus damit! Teil 3 dreht sich dann um die Examensvorbereitung. Hier kommt ihr zum ersten Teil der Serie.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...