Sonntag, 29. November 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 48 / 15


Getan entspannt, Examenszeugnis abgeholt, Ausstellung "Variants" von Herb Ritts in der Galerie Camera Work besucht
Gesehen Tatort, Club der Roten Bänder, Spreewaldkrimi (sehr spannend, a la Blair Witch Project)
Gegessen Avocado-Toast mit Hummus, Schoko-Kirsch-Torte im Cafe Kranzler (Touri-Alarm!)
Gedacht es macht immer wieder Spaß, Berlin mit den Augen eines Touristen zu sehen, man entdeckt immer Neues
1, 2, 3 Herb Ritts@ Galerie Camera Work // 4 immer was zu lachen Dank T9 // Kuchen im Cafe Kranzler (war ok, ist aber meines Erachtens überschätzt)

Geärgert über die Langsamkeit einiger Behörden - ist zwar bekannt, aber immer wieder ein Ärgernis
Gefreut dass ich das Justizprüfungsamt nie wieder betreten muss (Freiheit!), auf die kommende Adventszeit
Gekauft in der Zalando Lounge zwei Kleider von Herve Leger bestellt, ich bin total gespannt auf sie!
Geklickt Lieblingsblogs, &other Stories Onlineshop (ich bereite mich schon auf den Wintersale vor)

Happy Sunday! 

Samstag, 28. November 2015

Die Wahrheit über Jura, Teil 1: der Ablauf des Studiums


Heute beginne ich mit meiner angekündigten Serie über Jura. Ich habe die letzten 7 Jahre (!!!) damit verbracht, mich dieser Profession zu widmen und denke, es ist deshalb Zeit, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich werde mit dem ersten Abschnitt meines Weges beginnen, dem Studium bzw. dem Studienverlauf. Vielleicht kann ich so eine kleine Hilfestellung an diejenigen geben, die überlegen, Jura zu studieren oder Interessierten ein paar Vorurteile nehmen :)

Ich habe ja 2008 direkt nach dem Abi mit meinem Studium begonnen. Deshalb schreibe ich alles so auf, wie es bei mir abgelaufen ist. An meiner Uni wurde aber schon mehrfach die Studienordnung geändert, deswegen sind einige Abläufe heute nicht komplett mehr so, wie ich sie hier beschreibe. Da jede Uni das Studium zu einem gewissen Grad selbst organisieren kann, empfehle ich für genaue Infos einen Blick in die jeweiligen Studienordnungen für Jura! Übrigens erhebe ich mit meiner kleinen Serie hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit :)



Wie bist du auf Jura gekommen? Wie war dein Studienstart?

Ganz einfach: meine Eltern meinten, Jura könnte doch was für mich sein - und ehe ich mich versah, hatte ich mich schon beworben und Zusagen bekommen. Ich habe mich dann spontan für die Uni Potsdam entschieden, weil mir der Campus auf Anhieb gefallen hat. Außerdem liegt er sehr ruhig, was man z.B. von der Humboldt-Uni nicht behaupten kann. Als ich 2008 angefangen habe, wurde dort gerade umfangreich gebaut und mir flogen bei einer Probevorlesung fast die Ohren weg. Schon in der Einführungswoche fühlte ich mich direkt wohl in Potsdam. Die Einführungsvorlesungen waren spannend, alles war neu und aufregend! Übrigens habe ich gleich in der ersten Woche K. kennengelernt. Ich habe sie am Bahnsteig angesprochen, weil ich sie im Hörsaal gesehen hatte - seitdem waren wir das Duo Infernale :)

Im Gegensatz zu Bachelor-Studiengängen ist Jura übrigens sehr "verschult", denn es gibt feste Stundenpläne und kaum Wahlmodule (wenn, dann kann man die freiwillig belegen). Das hat allerdings den Vorteil, dass man sich darum nicht auch noch kümmern muss - denn man hat schnell genug zu tun! Einzig zu den Arbeitsgemeinschaften muss man sich anmelden, da gibt es aber für jeden einen Platz. Man muss eventuell nur damit leben, nicht seinen Wunsch-AG-Leiter zu bekommen oder eine andere Zeit, aber wenigstens muss niemand mit der Belegung ein Semester warten, weil die Plätze ausgebucht sind.


Wie ist das Studium aufgebaut?

Das unterscheidet sich von Uni zu Uni ein wenig, deswegen erzähle ich hier nur von meinen Erfahrungen aus Potsdam. Das Studium teilt sich überall in Grund- und Hauptstudium, teilweise variiert die Semesterzahl etwas. Nach dem Hauptstudium schließt sich das 1. Staatsexamen (bzw. Erste Juristische Prüfung) an. Sie besteht aus einem Teil, den die Uni stellt, dem sogenannten Schwerpunkt, und dem staatlichen Teil, den das Justizprüfungsamt des Landes stellt. Man kann sich aussuchen, was man zuerst machen will, allerdings beginnen etwa 95% aller Studenten mit dem Schwerpunkt (habe ich auch getan). 

Das hat den Grund, dass man den Schwerpunkt aus dem Angebot der Uni auswählen kann (ich habe Medienrecht genommen) und die Kurse am Ende des Hauptstudiums belegt. Die Vorbereitung auf den staatlichen Teil dauert aber 1 Jahr, in dem es keine Lehrveranstaltungen mehr gibt - und in dieser Zeit hätte man vieles aus dem Schwerpunkt wieder vergessen. Außerdem kommt man so zu einer Sonderregel für den "Freischuss", einem Zusatzversuch für die staatliche Prüfung. Diese kann man eigentlich nur 2x schreiben, dann hat man endgültig nicht bestanden und bekommt keinen Abschluss.

Der Freischuss ist ein dritter Versuch, der nicht gewertet wird, wenn man nicht besteht (als hätte man ihn nicht geschrieben). Wenn man aber besteht, darf man einen Verbesserungsversuch schreiben, was man sonst nicht kann. Den Freischuss kann man aber nur machen, wenn man erst 8. Semester eingeschrieben ist. Beim Vorziehen des Schwerpunkts bekommt man aber ein Semester dazu, also darf man ihn im 9. Semester schreiben - so habe ich es gemacht, denn man braucht die Zeit!


Das Grundstudium

Nun von Anfang an: in Potsdam musste ich im Grundstudium 1x einen Fremdsprachenkurs (in der Regel Englisch) belegen und 7 Klausuren bestehen, die sogenannten "Kleinen Scheine". Das waren für mich 1x Rechtsgeschichte, 2x Zivilrecht, 2x Strafrecht und 2x Öffentliches Recht. Dann hat man seine Zwischenprüfung bestanden, die über den Zugang zum Hauptstudium entscheiden. Ich hatte dafür 3 Semester Zeit, allerdings hat sich die Studienordnung inzwischen mehrfach geändert, inzwischen ist es meines Erachtens schon wieder anders.

Ich hatte meine Kurse und Klausuren nach 2 Semestern geschafft und schneller ging es auch nicht, weil je Semester nur eine Abschlussklausur angeboten wird. Damals musste man also 2 aus 3 Klausuren bestehen, was laut der Statistik zu meinem Jahrgang nur etwa die Häfte aller Studienanfänger geschafft haben (Wechsler und Abbrecher zählen zu der anderen Hälfte dazu). Wenn man die Zwischenprüfung übrigens nicht besteht, darf man in Deutschland nie wieder Jura studieren. das baut zu Beginn natürlich einen unheimlichen Druck auf, weil bereits dieses Damoklesschwert über einem schwebt, bevor "der Spaß" richtig los geht.


Das Hauptstudium

Im Hauptstudium lernt man dann auf die Grundlagen aufbauend vertieftes Recht und muss die sogenannten "Großen Übungen" bestehen und die "Großen Scheine" erwerben. Dabei werden jedes Semester 1 Hausarbeit und 3 Klausuren angeboten, von der mindestens eine bestanden werden muss. Wichtig war aber auch, dass die Hausarbeit und die Klausur im selben Semester bestanden wurden, sonst verfiel die jeweilige Leistung wieder (das ist heute wohl nicht mehr so). Einige meiner Kommiliton/innen haben auf die Weise bis ins 7. Semester an ihren Scheinen arbeiten müssen. Die Großen Scheine sind Voraussetzung für die Zulassung zum 1. Examen. Die Kleinen Scheine interessieren dafür übrigens niemanden mehr, sie dienen nur zum Bestehen der Zwischenprüfung.

Dann schloss sich meine Schwerpunktprüfung im Medienrecht an, für die ich zunächst 2 von 4 Klausuren in einer Übung zum Medienrecht bestehen musste. Dann hatte ich 3 Monate Zeit für eine Facharbeit, die mündlich verteidigt werden musste, anschließend wurde eine Klausur geschrieben und zum Schluss kam eine mündliche Prüfung. Die 3 Noten wurden zusammengerechnet und ergaben den ersten Teil meiner Staatsexamensnote (Gewichtung in Brandenburg 30%). Danach habe ich mich für meinen Freischuss angemeldet, dessen schriftliche Prüfungen im April 2013 stattfanden.

Damit habe ich euch erstmal den Ablauf meines Studiums bis zur Examensvorbereitung geschildert. In einem weiteren Teil werde ich noch etwas auf meine Lerntechniken in meiner Uni-Zeit eingehen, dann folgt der Teil zur Examensvorbereitung und zum Examen. Ich werde versuchen, die Teile zügig hintereinander zu veröffentlichen.


To be continued :)


Sonntag, 22. November 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 47 / 15


Getan 2 Geburtstage gefeiert, mündliche Prüfung gehabt und darf mich Volljuristin nennen, Reichstagskuppel besucht
Gesehen Tatort, "Club der roten Bänder" (gefällt mir ganz gut, obwohl es um Teenies geht)
Gegessen thailändisch, selbstgebackenen Käsekuchen, Mittwoch angestoßen mit Champagner
Gedacht kaum bin ich fertig, fragen alle, was ich jetzt machen will - vielleicht mal kurz durchatmen :)
Mantel von &other Stories (noch nicht gekauft) // Outfit Details von Donnerstag // Gratulationsblumen // Motivation zur Prüfung von K.

Geärgert dass es jetzt wohl vorbei ist mit den zweistelligen Temperaturen, war ja leider zu erwarten
Gefreut dass ich meine Nervosität in der Prüfung so überspielen konnte, dass alle dachten, mir macht die Situation Spaß
Gekauft selbst nix, aber mein Bruder hat mir belgische Meeresfrüchte als Nervennahrung geschenkt
Geklickt Lieblingsblogs, Homepage meiner Krankenversicherung, den Mantel von oben im Internet gesucht

Happy Sunday! 

Samstag, 21. November 2015

Outfit vom 191115 [post graduation day 1]

Hemd Mango // Pullover DIY von Mama // Jeans H&M // Boots Görtz

Ihr habt es vielleicht Donnerstag gelesen: ich habe mein Zweites Staatsexamen bestanden und bin damit komplett fertig mit meiner Berufsausbildung! Ich habe am Mittwoch natürlich mit meiner Familie angestoßen, aber es mit dem Feiern nicht übertrieben: bereits am Donnerstag standen Termine an, vor allem die Krankenkasse hatte Priorität (ohne Meldung wäre ich nach dem Ende meines Referendariats unversichert). Deswegen habe ich mich direkt aufgerafft und mein Outfit des Tages fotografiert, um die lernbedingte Flaute auf dem Blog zu beenden!

Den Pullover hat meine Mutter nach einer Anleitung von We Are Knitters selbst gestrickt (es ist der Ocular Sweater). Er ist aus ganz weicher Baby Alpaca-Wolle gemacht und hält total warm - kein Vergleich zu dem Baumwoll-Pullis, die ich sonst trage. Mit einem Hemd drunter friere ich trotz des recht weiten Ausschnitts auch nicht am Hals, denn es wäre schade, das Muster mit einem Schal zu verdecken.

We Are Knitters "Ocular Sweater"

die Freude über das Examen steht mir buchstäblich ins Gesicht geschrieben, finde ich

Donnerstag, 19. November 2015

Es ist geschafft: ich habe mein 2. Staatsexamen und bin Volljuristin!



Euch ist sicher aufgefallen, dass es in den letzten anderthalb Wochen etwas ruhiger auf dem Blog war. Den Grund konnten aufmerksame Leser der Wochenrückblicke sich vielleicht denken: ich habe mich auf meine mündliche Prüfung des Zweiten Staatsexamens vorbereitet. Ich bekam vor etwa zweieinhalb Wochen die Ladung - es war also nochmal ein letzter Endspurt inklusive Wissensauffrischung angesagt! Gestern war nun der Tag der Tage, an dem ich zum letzten Mal im Prüfungsamt gegenüber vom Rathaus Schöneberg mein Wissen zeigen durfte. 

Um genau 14:37 war die letzte Prüfung (übrigens Zivilrecht) beendet und ich musste mich sehr zusammenreißen, um nicht vor den Prüfern zu jubeln. 15:03 wurde meiner Prüfungsgruppe (es sind in der Regel 5 Personen) die Endnote mitgeteilt und mein Referendariat endete offiziell. Ich denke, ich werde mich noch lange an diese beiden Momente erinnern und bin glücklich und stolz, euch heute diese Zeilen tippen zu können. 

Wer meinen Blog schon seit Längerem liest, weiß, dass ich seit Oktober 2008 Jura studiert habe und konnte meinen Werdegang mitverfolgen. Weil immer mal wieder Fragen dazu augetaucht sind, habe ich mich entschlossen, in nächster Zeit eine kleine Reihe zu starten, Arbeitstitel: "Die Wahrheit über Jura". Es wird voraussichtlich 5 Teile geben: über das Studium, die Vorbereitung auf das 1. Examen, das 1. Examen selbst, das Referandariat und das 2. Examen. Falls ihr noch Wünsche habt, könnt ihr die hier gleich mal mitteilen!


Jetzt atme ich erstmal durch und freue mich, wieder mehr Zeit für den Blog zu haben!

 

Sonntag, 15. November 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 46 / 15


Getan viel gelernt (naja, wiederholt - was Neues lerne ich jetzt eh nicht mehr), mit K. Geburtstag gefeiert
Gesehen Tatort, "Kleine Ziege, sturer Bock" und "Er ist wieder da" (sehr beängstigend) im Kino
Gegessen Steckrüben-Kürbissuppe, Smoothie aus Ananas + Petersilie (klingt komisch, schmeckt aber toll)
Gedacht wieder nur an die Prüfung, aber ist ja auch irgendwie klar - noch 1x und nie wieder
ich bin happy über meinen neuen Pullover // Post von DM // grüner Smoothie aus Ananas und Petersilie

Gefreut über den Pullover, den meine Mama mir gestrickt hat (nach einer Anleitung von We Are Knitters)
Gekauft Ohropax und einen neuen Textmarker für die bevorstehende Prüfung
Geklickt Lieblingsblogs, Übungsseiten für Prüfungsvorträge, Ebay (habe ein paar Sachn verkauft)

Happy Sunday! 

Donnerstag, 12. November 2015

Pick of the Day: Balea Jubiläums-Duschcreme*




Diese Woche im Briefkasten: ein Duschgel von Balea (DM-Eigenmarke) als Sonderedition anlässlich von 2 Millionen Facebook-Fans. Ist jemand auch Fan von DM auf Facebook und hat sowas bekommen?


*Die Duschcreme wurde mir von DM kosten- und bedingungslos zugeschickt.
Ich musste sie euch einfach zeigen, weil das Ganze so süß gemacht ist!

Montag, 9. November 2015

Pick of the Day: meori Faltboxen zum Einkaufen und Ordnung halten*


Als ich vor einigen Wochen bei den Press Days war, schaute ich auch im Showroom von Styleheads vorbei und habe mir dort die sehr liebevoll präsentierten Boxen von meori angesehen. Sie basieren auf dem Prinzip des Faltens, deshalb ist eine Silbe des Namens auch an die japanische Faltkunst Origami angelehnt. Die Idee hinter den Boxen ist so simpel wie clever: man konstruiert eine Box so, dass sie mit 3 Handgriffen ent- und wieder zusammengefaltet werden kann. Dann nimmt man noch ein robustes Material, das abwischbar ist, und hat so die perfekte Box zum Aufräumen, Verstauen, Einkaufen und Transportieren.

Es gibt zwei verschiedene Größen: eine quadratische und eine doppelt so breite. Die kleine passt in das allseits beliebte Ikea-Regal (vormals Expedit, jetzt Kallax), die große eignet sich perfekt zum Einkaufen. Ich durfte mir von beiden Größen eine Farbe aussuchen und möchte euch heute beide Modelle zeigen.



Die große Box habe ich in orange mit Punkten ausgesucht, damit man mal einen Farbtupfer im Auto hat :) Sie fasst etwa 2x15l, ist also bis ca. 30kg belastbar. Preislich liegt die große Box bei 30€. Ich war schon mehrmals mit der Box einkaufen und wurde beim ersten Mal sogar von der Kassiererin auf sie angesprochen. Das mag aber vor allem auch am Design liegen. Ja, wieder so ein typisches Argument, aber die Form muss ja der Funktion nicht immer followen, sondern kann eben auch Hand in Hand gehen!

Entfaltet wird die Box übrigens so: man macht das Gummiband ab, faltet die weichen Stoffteile auseinander und klappt dann den stabilen Boden nach unten. 3 Handgriffe, wie versprochen - funktioniert umgekehrt natürlich genauso einfach, man muss nur darauf achten, dass man den weichen Boden sorgfältig einfaltet, sonst bildet sich unten eine Wulst (die nicht stört, aber blöd aussieht).




Passt viel rein: neben Flaschen, Tüten und anderen verpackten Sachen kann man in der Box natürlich auch Obst und Gemüse transportieren. Ich verzichte so gleich auf die dünnen Plastiktütchen, in die man das Obst sonst immer packt und die zuhause sowieso gleich im Plastikmülleimer landen. Da die Box aus wasserabweisendem Polyester ist, kann man sie also auch auswischen, falls mal irgendwo etwas Schmutz oder Feuchtigkeit drangewesen sein sollte.


Die kleine Box habe ich in rosa genommen (wundert das jemanden?) und habe sie sofort in den Ikea-Schrank gestellt. Ich gehöre auch zu den wahrscheinlich 30% der Bevölkerung, die ein Expedit zuhause hat :) Allerdings finde ich die Boxen von Ikea gar nicht schön, deswegen stand bisher alles lose in dem Schrank rum. Wie ihr seht, beherbergt mein Expedit neben leeren Marmeladengläsern (man weiß nie, wann man mal etwas einkocht) Ordner aus meinem Studium und Versandkartons (gut für spontane Ebay-Verkäufe). Leider sieht das ziemlich chaotisch aus, weshalb ich mich sehr über die Kästen freue. Und wenn ich mich daran mal sattgesehen habe, nutze ich sie eben anderswo zum Verstauen - meine Sammlung an Zeitschriften wartet schon.


Verstaut ihr gerne in Boxen oder findet ihr, dass man Dinge so nur versteckt?




*Die Produkte wurden mir von meori kosten- und bedinungslos zum Testen zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!
Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst und entspricht meinen Erfahrungen mit den Produkten.

Sonntag, 8. November 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 45 / 15


Getan Prüfungstermin erfahren, Sport (habe meinen Trainingsplan verändert), gelernt + relaxt
Gesehen Tatort, "Man lernt nie aus" im Kino (Robert De Niro wird immer besser, je älter er wird)
Gegessen Hausmannskost von Omi, gestern mit K. beim Thailänder + danach (schon wieder!) Käsekuchen
Gedacht in weniger als 2 Wochen werde ich mit Jura durch sein - fertig - finished! Unglaublich!
Throwback vom Esprit Event // nach der Blogilates-Session // Rebecca Minkoff Mini Mac // Nebel zum Sonnenuntergang

Geärgert dass die mühsam online gesuchte Weste von Vila mir einfach nicht steht, so schade...
Gefreut dass nächste Woche 1 Jahr Power Plate Jubiläum ist + ich jetzt schon alle Weihnachtsgeschenke habe
Gekauft einen rosa Bademantel mit roten Punkten, reine Baumwolle und auf 18€ reduziert: hat mich überzeugt!
Geklickt Blogs, Ebay (habe einiges verkaufen können, ich will erstmal nicht mehr Shoppen gehen)

Happy Sunday! 

Freitag, 6. November 2015

getestet: fair squared Apricot Shaving Oil*



Letztes Jahr habe ich durch eine Probe in der Goodiebag des Beautybloggercafes das Label fair squared kennengelernt. Mir wurde damals die After Sun Cream zugeschickt, die ich euch auch schon vorgestellt habe. Da ich Unternehmen, die fair gehandelte Naturkosmetik anbieten, gerne unterstütze, möchte ich euch wieder ein Produkt vorstellen. Heute habe ich eine kleine Review zum Shaving Oil für euch. Das Öl dient der Vorbereitung von Gesicht (also auch für Männer geeignet) und Körper auf eine Rasur, indem es die Haare umhüllt und so weicher macht. Außerdem glättet es die Haut, damit der Rasierer besser darüber gleitet, extra Rasierschaum braucht man dann nicht mehr.

Es enthält biozertifiziertes Aprikosenkern-, Mandel-, Oliven- und Arganöl und duftet nur ganz zart nach Mandel. Nach Aprikose riecht es meiner Meinung nach gar nicht, was auch bedeutet, dass keine künstlichen Duftstoffe beigemischt wurden. Künstlichen Aprikosengeruch finde ich ja besonders schlimm, seit ich nach einer Chemiestunde in der 11. Klasse ein Trauma von der Herstellung mittels eines Esters habe :) Ich finde die Idee, statt Schaum Rasieröl zu nehmen, jedenfalls super, denn so pflegt man seine Haut gleich während des Rasierens (und ich muss zugeben, dass ich mit Eincremen immer sehr faul bin).

2 Tropfen Öl aufgetragen, verläuft wegen der dünnen Konsistenz sofort
nach dem Verreiben

Hier die Fakten (ich übernehme mal das schlaue +/-System für Pro&Contra von Innen&Außen):

+++ Ergiebigkeit (auf dem ersten Bild habe ich 2 Tropfen benutzt)
+++ dünnflüssig und somit gut zu verteilen
+++ Geruch (duftet sehr angenehm nach Mandel)
+++ Wirkung (glättet die Haut effektiv)
+++ zertifiziert Fairtrade
+++ natürliche Inhaltsstoffe

--- hoher Preis (12,95€ für 50 ml)


Kennt ihr Rasieröl oder verwendet ihr es sogar anstatt von Rasierschaum?



*Das Produkt wurde mir von fair squared kosten- und bedinungslos zum Testen zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!
Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst und entspricht meinen Erfahrungen mit dem Produkt.

Mittwoch, 4. November 2015

Living + DIY: Herbstdekoration schnell und einfach selbstgemacht


Heute habe ich ein quick fix für euch, denn ich möchte euch meine schnelle Herbst-Dekoration zeigen, für die man nicht mal etwas kaufen muss, denn eigentlich dürften die "Zutaten" in jedem Haushalt vorhanden sein. Und da wir erst Anfang November haben, muss auch erst in einem knappen Monat für Weihnachten umdekoriert werden. Also: ran an den Speck!


Und das könnt ihr verwenden:

- Nüsse, Eicheln, Kastanien + Schalen), Kienzapfen, Heidekraut (vorher evtl. trocknen)
- Blätter (am besten wäre es, wenn sie gelb oder rot gefärbt sind)
- Früchte von Sträuchern, z.B. Miniäpfel, Hagebutten, Vogelbeeren

- Behälter, z.B. Teelichter, Dessertgläser, Marmeladen-, Honig- Trinkgläser


Alles, was ihr verwenden möchtet, füllt ihr einfach in kleine oder große Gläser, je nachdem, wie viel ihr auf einmal verwenden wollt. Ich habe auf dem Fensterbrett kleine Gläser mit Nüssen und Kastanien gefüllt. In den Gläsern war eigentlich ein Dessert, sie eignen sich wegen ihrer geraden Form sehr gut für meinen Tipp. Teelichter passen auch hinein. Meine sind von Lidl Deluxe, bei Aldi habe ich aber auch schon welche gesehen. Außerdem habe ich ein altes Marmeladenglas mit Bügelverschluss genommen, weil ich den Kontrast von der Deko zum Metall so schön finde. Den Deckel kann man auch schließen, aber ich habe Beeren drin, deswegen bleibt er bei mir offen.
Deko im Marmeladenglas mit Bügelverschluss

Deko in Mini-Dessertgläsern


Zu guter Letzt habe ich euch noch meine Tischdeko fotografiert, für die war ich aber im Dekogeschäft einkaufen. Hier kann ich euch empfehlen, ein Mal auf den Sale zu warten und sich dann gleich einzudecken. So habe ich es vor ein paar Jahren gemacht und den "Grundstock" gekauft, jetzt kommt eigentlich nur noch wenig neu hinzu. Die meisten Läden haben schon vor Wochen auf Weihnachten umgestellt, deswegen gibt es die schönen Herbstsachen jetzt teilweise 70% günstiger.



Die Holzschale habe ich letztes Jahr bei Depot gekauft, ähnliche habe ich dieses Jahr aber auch wieder gesehen. Achtung: solche Schalen sind etwas teurer, da sie aus Massivholz sind. Also nicht vom Preis anschrecken lassen, denn sie sind super robust und lassen sich so vielseitig verwenden! Der Topf mit der violetten Blume ist nicht echt, sieht aber so täuschend aus, dass ich ihn trotzdem mitgenommen habe (auch von Depot, aus diesem Jahr). Die kleine Sukkulente und die Keramik-Kugel sind von Strauss Innovation, allerdings schon aus dem Frühjahr. 

Und zu guter Letzt: was ist eine schönere Deko als etwas Selbstgebackenes? Da ich mit meiner Familie vor einigen Wochen auf einer Plantage selber Äpfel pflücken war, haben wir einen schönen Vorrat zum Verarbeiten. Deswegen koche ich fleißig Apfelmus und backe Apfelkuchen oder, wie hier zu sehen, Apfelmuffins.

Muffins mit Apfelstücken und Streuseln


Dekoriert ihr eure Wohnung saisonal oder ist euch das zu aufwendig?


Montag, 2. November 2015

besucht: Esprit #ImPerfect Diskussions-Panel [Was ist Perfektion?]


Letzten Donnerstag wurde ich von Esprit zu einer Diskussionsrunde zum Thema #ImPerfect in die ehemalige Schinkel-Bauakademie eingeladen. Sie befindet sich direkt neben dem im Bau befindlichen Berliner Stadtschloss und war meines Erachtens die perfekte Location - denn das Gebäude existiert gar nicht wirklich. Es wurde im 2. Weltkrieg zerstört, in der DDR dann komplett abgerissen und das Grundstück neu bebaut (wie übrigens auch beim Stadtschloss).

Inzwischen wurde das Gelände beräumt und eine Ecke als Musterfassade rekonstruiert. Der Rest der "Gebäudes" ist einfach eine an einem Baugerüst befestigte, bedruckte Plane. Innen gibt es einen größeren Raum, der als Eventlocation vermietet wird, und in diesem fand das Panel statt. Also eine sehr un-perfekte Räumlichkeit, passend zum Thema #ImPerfect - so lautet auch der Titel der neuen Kampagne von Esprit. Wie lest ihr das Wort: als imperfect (unvollkommen) oder I'm perfect (ich bin vollkommen)?

Bild via Esprit PR
Bild via Esprit PR

Nach einem kurzen Get Together gingen wir auch schon zum eigentlichen Teil der Veranstaltung über: dem Panel. Geleitet wurde es von Mahret Kupka, einer der ersten Bloggerinen, deren alten Blog f&art ich gelesen habe, als ich 2008 meinen Blog gründete. Ihre Einführung gab den Zuhörern einen kurzen Abriss über die Strömungen in der Mode und die sich dabei wandelnden Schönheitsideale. Danach wurde mit den Gästen (einer Journalistin, einer Illustratorin, einer Stylistin, einer Bloggerin und einer Fotografin) darüber diskutiert, wie Mode und Perfektion zusammengehören. Die Zuschauer kamen dabei auch zu Wort.

Bild via Esprit PR

Bild via Esprit PR

Es kristallierte sich schnell heraus, dass es allen Teilnehmern / Zuhörern persönlich nicht darum geht, perfekt zu sein, sondern man selbst. Allerdings steht das im krassen Gegenteil zu den Bestrebungen auf Blogs, Instagram und auch in der Werbung. Alles soll schön / ästhetisch / beneidenswert und also auch perfekt aussehen. Und wenn mal etwas "unperfekt" ist, dann doch nur zu einem gewissen Grad, sodass im Endeffekt doch ein rundes, stimmiges Bild entsteht. Und nur weil man ein Model mit Sommersprossen bucht und ihr diese dann nicht wegretuschiert, ist das noch lange kein Durchbruch - aber eben ein (wenn auch kleiner) Schritt dahin. 

Dass alles nur eine Inszenierung ist, wird dabei oft ausgeblendet. Denn genau das wollen die Konsumenten doch: eine überästhetisierte Welt, in die man sich selber gerne hineindenken würde. Die Unternehmen wollen ja auch einen kleinen Traum verkaufen - wenn man diesen Mantel / diese Schuhe, Tasche etc. kauft, sieht ma toll aus, fühlt sich besser oder oder oder. Nun mögen einige Menschen immun gegen Werbung sein, aber die Masse ist es eben nicht. Und so wird es sicher auf lange Zeit dabei bleiben, dass vor allem junge, schlanke Frauen mit langen Haaren, ebenmäßiger Haut, einer geraden Nase und vollen Lippen fotografiert werden, um uns Mode, Accessoires oder andere Sachen zu verkaufen.


Dass Esprit aber versucht, mit der Modelauswahl eben von diesem Idealbild abzuweichen, deute ich als Schritt nach vorne. Natürlich wird man in Zukunft kaum Menschen in der Werbung sehen, die man rundum als "unperfekt" bezeichnen würde. Vielmehr geht der Trend meines Erachtens dahin, Menschen zu zeigen, die auf ihre Art einzigartig sind (man würde vielleicht sagen, sie sind ein "Typ", bzw. "unique"). Bei Männermodels sieht man das ja vor allem an der momentanen Fixierung auf Bart, Tattoos und Undercut bzw. Man Bun.

Ich lege das Motto #ImPerfect übrigens weniger als "unvollkommen" aus, sondern mehr als Kompliment an das Individuelle in jedem Menschen!

P.S.: Auf dem Bild oben seht ihr übrigens mein Lieblingsteil aus der neuen Winterkollektion, die wir uns im Anschluss an die Diskussion noch in aller Ruhe bei einem Kaffee anschauen durften. In den Mantel habe ich mich sofort verliebt, allerdings ist er noch gar nicht erhältlich. Ein Dank geht an die Organisatoren des Events und an die wundervollen Panelteilnehmerinnen, die sehr kluge Meinungen zum Thema geäußert haben!



Was denkt ihr über die Kampagne von Esprit?


Sonntag, 1. November 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 44 / 15


Getan Esprit Bloggerevent besucht (Bericht folgt), für Halloween dekoriert, beim Fotografieren des Mondes verzweifelt
Gesehen Tatort (wann kommt endlich wieder Köln?), eine Doku über Berlin + Brandenburg aus der Vogelperspektive
Gegessen wie schon letzte Woche Käsekuchen und Pizza (einfach zu lecker), Rouladen made by Omi
Gedacht when the cat's away the mice will play :) [die Angesprochenen verstehen mich, ne?]
1 + 4 beim Esprit Event // 2 Baufortschritt des Berliner Stadtschlosses // 3 Vollmond // 5 Outfit-Details von Freitag

Geärgert über Häuser, die 25 cm neben eine Kirche gebaut werden und diese dadurch beschädigt haben (genaueres z.B. hier)
Gefreut über eine spontane Eingebung für ein Geschenk und über eine anregende Diskussion zum Thema Schönheit
Gekauft nichts, stattdessen habe ich nochmal aussortiert und ein bisschen was bei Ebay eingestellt
Geklickt Blogs, Zalando + Vila Onlineshop auf der Suche nach einer ausverkauften Weste (habe sie gefunden!)

Happy Sunday! 
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