Freitag, 31. Juli 2015

Outfit vom 300715 [knock knock knock on wood]*

Jeans + Lederjacke Zara // Shirt H&M // Schuhe Converse // Tasche & other Stories

Es war gar nicht so einfach, sich einen passenden Titel für diesen Post auszudenken, deswegen habe ich mir einfach mal ganz frech die Refrain-Zeile aus dem Lied "Knock on Wood" von Amii Steward abgeschaut. Wobei, um genau zu sein: geschrieben hat das Lied 1966 Eddie Floyd, sie hat das Lied Ende der 70er bloß in einer Disco-Version neu aufgenommen und war wesentlich erfolgreicher damit als Mr. Floyd. Aber nun genug mit dem unnützen Wissen und zum eigentlichen Thema: Holz.

Halskette Pippa&Jean // Uhr JORD "Ely"



Ich durfte mir vor einiger Zeit eine Uhr aus Holz bei der amerikanischen Firma JORD aussuchen. JORD ist ein Zusammenschluss von Designern und Künstlern, die sich der Produktion von nachhaltigen Uhren mit einfachem, aber ansprechendem Design verschrieben haben. Die Uhren kosten je nach Modell von 120 - 295 Dollar, je nach Umrechnungskurs sind das etwa 110 - 270 €. Billig sind die Uhren damit nicht, aber wer schon mal in Modegeschäften wie Esprit oder in Fachgeschäften nach Uhren geschaut hat, kennt solche Preise (nach oben ist ja sowieso alles offen).




Ich habe mich für das Modell "Ely" aus dunkelbraunem Holz entschieden. Die Uhr wurde meinem Handgelenk gleich angepasst, damit ich nicht noch extra zum Uhrmacher gehen muss. Dadurch, dass die Holzglieder relativ breit sind, mussten für meine schmalen Handgelenke zwei Stück entfernt werden, weshalb die Uhr jetzt recht eng sitzt. Außerdem muss ich mich erst daran gewöhnen, eine Uhr aus Holz am Arm zu tragen, denn sie wiegt fast nichts. Am Anfang habe ich irgendwann vergessen, dass ich sie trage und erstmal meine Mutter nach der Uhrzeit gefragt - und habe prompt einen fragenden Blick geernet.



Was sagt ihr zu Holzuhren - Öko oder Designerpiece?
*Die Uhr wurde mir von JORD kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür.
Meine Meinung wurde dadurch jedoch in keiner Weise beeinflusst.
Wood Watch Review

Dienstag, 28. Juli 2015

Trendwatch: Wardrobe Essentials [Alltime Faves "Chic"]


Wer meinen Blog schon länger liest, kennt meine Trendwatches (alle Posts nach dem Klick). Ich liebe es, Onlineshops zu durchstöbern und meine Lieblingsteile in ein Moodboard zu packen. Inzwischen habe ich schon 37 Beiträge in dieser Kategorie verfasst und manche Collagen aus dieser Serie habe ich sogar ausgedruckt an meinem Kleiderschrank hängen. 

Heute habe ich mir als Thema "Alltime Favourites" ausgewählt. Dazu zähle ich die Teile, die wirklich (fast) immer passen, in denen man sich immer wohlfühlt und die wahre Klassiker sind. Natürlich hat jeder Mensch bei der Frage nach seinen Alltime Faves andere Kleidungsstücke im Sinn. Trotzdem glaube ich, dass manche Teile eben ein wenig mehr Klassiker sind als andere. Ich habe deshalb meine 5 Top-Teile für den Spätsommer (wenn es schon nicht mehr ganz so heiß ist) rausgesucht, mit denen man entweder ein tolles Gesamtoutfit zusammenstellen oder sie perfekt mit anderen Sachen kombinieren kann.

Trenchcoat H&M // Hemd Mango // Tasche Liebeskind Berlin // Jeans Zara // Schuhe Converse

Die Basis ist für mich eine gut sitzende Jeans ohne viel Schnickschnack. Eine dezente Waschung, ein dunkler Blauton und keine Extras wie Risse, Applikationen usw. machen für mich die perfekte Jeans aus. Ich kaufe fast alle meine Jeans bei Zara, da dort die Kombination aus Passform, Haltbarkeit, Auswahl und Preis nahezu perfekt ist. Das Modell vom Bild kostet z.B. 26 €. Als Oberteil greife ich im Zweifel immer zu einem blau gestreiften oder unifarbenem Hemd wie dem von Mango. Vorne in die Hose gesteckt sieht es lässig aus, ansonsten kann man sich damit auch schnell in den Business-Modus umwandeln. Immer auf einen hohen Baumwoll-Anteil achten, damit man nicht so schnell schwitzt.

Für den Fall, dass es regnet, stürmt oder man einfach nicht ohne Jacke unterwegs sein möchte, empfehle ich einen beigen Trenchcoat. Am liebsten mag ich Modelle, die ein klein wenig abgewandelt sind, so wie der von H&M mit den Volants am Kragen. Passend dazu würde ich eine braune Ledertasche tragen (schwarz wirkt im Sommer immer etwas hart). Hier hat z.B. Liebeskind Berlin immer viele Modelle in verschiedenen Größen und Farben (oben: Paulette Vintage), allerdings ist die Marke auch immer etwas preisintensiv. Zu guter Letzt: ein leichter Schuh aus Canvas, und was würde sich da besser anbieten als der All Star in der niedrigen Variante von Converse?


Was sind eure Alltime Faves für den Spätsommer?


Montag, 27. Juli 2015

seen on Styleranking: mein Outfit vom Fashionbloggercafe [Ausgabe Juli 2015]


Mein Outfit, das ich zum Fashionbloggercafe getragen habe, kennt ihr schon aus diesem Post. Nun habe ich bei Styleranking im Recap-Post des Bloggercafes ein Bild von mir und Gergana (von K.I.S.S.) gefunden.  Da das Bloggercafe diesen Sommer seine 10. Ausgabe und somit einen runden Geburtstag gefeiert hat, bekamen alle Gäste eine Konfetti-Kanone als Foto-Accessoire. Da sich die Handhabung aber als etwas schwierig entpuppte, haben wir kurzerhand das bereits verschossene Konfetti vom Boden genommen :)

Sonntag, 26. Juli 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 30 / 15


Getan Berlin like a Tourist mit A. aus den USA erlebt, Kloster Neuzelle besucht, viel gelaufen
Gelesen nur den Spiegel und die Grazia, für mehr war keine Zeit
Gesehen kein TV - dafür tolle Ausblicke von der Siegessäule, dem WELT-Ballon und dem Gasometer gehabt
Gegessen Wonderpots FroYo mit K., Thüringer Roster gegrillt, Meat Pie und Carrot Cake, Viktoriabarsch

Aussicht aus dem Hi-Flyer // Blick von oben ins Gasometer // Blick von der Siegessäule + Selfie // Blick vom Gasometer

Prunk in der Klosterkirche Neuzelle // Meatpie im Antipodes Berlin // early morning run // FroYo mit YOLO Toppings

Gefreut über einen Blumenstrauß anlässlich des DM-Launches der method-Produkte
Gedacht verrückt, wie vieles man in seiner eigenen Stadt erst kennenlernt, wenn man als "Touri" unterwegs ist
Gekauft eine Shorts mit Spitze und eine "edle" Jogginghose bei Pimkie, Boots bei Görtz
Geklickt S-Bahn-Planer, Preisvergleichsseiten, Seiten von Museen wegen interessanter Ausstellungen

Happy Sunday!

Samstag, 25. Juli 2015

gekauft: Sale-Schnapper während der Berlin Fashion Week


Als ich am Fashion Week-Dienstag nach der Show von Lena Hoschek "nur noch mal kurz über die Friedrichstraße bummeln" wollte, wusste ich noch nicht, was ich von dieser Tour alles mit nach Hause bringen würde! Geplant war nur der Kauf von Jeans bei Zara, weil die immer gut sitzen und ich viele alte aussortieren musste, weil mein Sportprogramm offensichtlich Wirkung an den Hüftpolstern gezeigt hat.

Sandalen Esprit 60 € 40 €

Ich war dann aber auch noch bei Esprit, wo ich wunderschöne Sandalen mit Kristallbesatz gefunden und mich sofort in sie verliebt habe. Gekauft habe ich sie für 40 €, aber da ich noch einen Gutschein hatte, musste ich nur 30 € bezahlen. Online sind sie noch nicht reduziert, der Originalpreis sind 60 €.

Beuteltaschen aus Leder &other Stories: je 125 € 37 €

Bei & other Stories habe ich einen schwarzen Skater-Rock (online hier, gesehen habt ihr ihn schon in diesem Outfit) und eine schwarze Beuteltasche (online hier) aus Leder gekauft - beide 70% reduziert. Statt 180 € habe ich tatsächlich nur unglaubliche 54 € gezahlt. Ich kann mein Glück immer noch nicht fassen, endlich hat die Suche nach einer perfekten Beuteltasche ein Ende! Thumbs Up dafür - und eine Belohnung für den Examensstress ist es auch :) 

Und weil die Tasche so toll ist, bin ich am nächsten Tag nochmal zu &other Stories gegangen und habe mir das Modell noch in rot und beige/blau gekauft. Für den Preis... immerhin habe ich für alle 3 Taschen zusammen nicht mal den Originalpreis für eine gezahlt :)

Freitag, 24. Juli 2015

Living: support your local dealer [Möbel nach Wunsch von Frohraum aus Berlin]


Um mal ganz direkt einzusteigen: seit einiger Zeit suchen wir nach einem neuen Esstisch. Das Problem: wir brauchen ein großes Modell, da wir eine große Familie sind und zu Festlichkeiten alle bei uns einrücken. Also soll der Tisch ausziehbar sein, damit wir nicht andere dazustellen müssen, wenn Besuch kommt. Gleichzeitig soll der Auszug in der Mitte des Tisches sein (das nennt man Kulissenauszug)  und nicht durch Platten erfolgen, die an den beiden Tischenden rausgezogen werden. Es gab mal ein sehr unschönes Erlebnis, bei dem eine solche Platte mitsamt dem Geschirr darauf abgebrochen ist. 

Momentan haben wir einen weißen Tisch von IKEA, der schon fast 20 Jahre auf dem Buckel hat. Warum wir ihn dennoch behalten? Weil er momentan das einzige Modell ist, das allen unseren Ansprüchen genügt. Allerdings hat er schon sehr gelitten, die weiße Oberfläche hat Abplatzer und passt farblich schon lange nicht mehr zu den restlichen Möbeln. Als ich nach "Esstisch Kulissenauszug" gegoogelt habe, war gleich der zweite Treffer die Seite eines Berliner Unternehmens, das individuell zusammenstellbare Massivholzmöbel anbietet. Da ich das Motto "support your local dealer" sehr unterstütze, habe ich mich da mal durchgeklickt.

Frohraum bezeichnet sich selbst als junges Unternehmen, ist also fast noch ein Start-Up. Neben Esstischen, Bänken, Stühlen, Hockern und Couchtischen sind auch Betten, Sideboards und Nachttische im Angebot. Man kann jedes Detail auswählen, von der Länge und Breite über die Holzart bis hin zur Oberflächenbehandlung. Dadurch wird jedes Möbelstück erst dann hergestellt, wenn eine Bestellung eingegangen ist. Es gibt also keine Lagermodelle, die dann im schlimmsten Fall schon 2 Jahre irgendwo rumstanden. Gleichzeitig liegt die Lieferzeit wegen genau dieser individuellen Fertigung laut Homepage bei 6-10 Wochen. 

Screenshot via Frohraum

Dafür hat man währenddessen genug Zeit, sich auf die Anlieferung vorzubereiten. Kleine Anekdote dazu: eine Freundin aus dem Referendariat hatte sich eine Waschmaschine gekauft, Liefertermin war ein Montag zwischen 8-12 Uhr. Sie hatte sich deshalb extra frei genommen, aber wann kam der Spediteur? Nach vielen Telefonaten war er dann in der nächsten Woche Dienstag um 15 Uhr da - deshalb immer einen Wunschtermin angeben. Wie bei den meisten Anbietern kommt die Ware mit einer Spedition. Die Besonderheit: die Lieferung ist kostenlos! Optional dazubuchen kann man auch einen Aufbauservice, für IKEA-Erprobte gibt es natürlich die Möglichkeit des Selbstaufbaus.

Wer unsicher ist bezüglich der Auswahl der Holzsorte, kann sich vor der Bestellung auch Holzmuster zuschicken lassen. Zugesendet werden maximal 2 Holzproben in einer Größe von 8x15 Zentimeter. Da wir fast alle Möbel aus Buche haben, bietet sich dieser Service für uns nicht an. Allerdings habe ich so entdeckt, dass man auch Kernbuche als Holzart auswählen kann, und die gefällt mir im Vergleich zur "normalen" Buche etwa 1000 Mal besser.

Jetzt muss nur noch die Finanzierung geklärt werden, denn zugegeben: billig ist das Ganze nicht. Aber andererseits, Maßanfertigungen waren noch nie günstig, gerade was Möbel angeht. Ich kann mich noch erinnern, wie meine Eltern mir ein Bett von Hülsta gekauft haben, als ich etwa 6 Jahre alt war. Mir wurde immer gesagt, dass ich gut damit umgehen soll, weil es eine "Investition" war. Später, als ich 17 oder 18 war und erfahren habe, was das Bett damals gekostet hat (fast vierstellig zu DM-Zeiten), bin ich beinahe vom Stuhl gekippt. Aber: Anfertigung auf Wunsch hat eben seinen Preis (ist ja bei maßgefertigter Kleidung vom Schneider nicht anders).


Würdet ihr euch Möbel anfertigen lassen oder
kauft ihr lieber günstigere, fertige Modelle im Möbelhaus?




Mittwoch, 22. Juli 2015

Outfit vom 190715 [same same but different]

Jeans, Hemd + Lederjacke Zara // Tasche &other Stories // Schuhe Converse // Kette Pippa&Jean



Das Outfit vom letzten Sonntag ist quasi das Best Of von den Outfits, die ich an Tag 3 und an Tag 4 zur Fashion Week getragen habe. Ein lässiges Hemd, Jeans, Chucks und Lederjacke gehen eben immer. Und ich habe, obwohl ich meine schwarze Lederjacke liebe, in letzter Zeit das Modell in beige für mich entdeckt. Außerdem ist es im Sommer sowieso sinnvoller, helle Kleidung zu tragen, nicht wahr?

Das Hemd habe ich ja vor 3 Wochen bei Zara in Hamburg gekauft und seitdem wirklich 2 bis 3 Mal die Woche getragen. Es ist aus Viskose, also schön leicht und luftig, sieht aber gleichzeitig nicht billig aus. Die Tasche ist übrigens eine der drei Lederbeutel, die ich für 70% reduziert bei &other Stories gekauft habe. Sie erinnert mich von der Farbgebung irgendwie an Tommy Hilfiger und passt perfekt zur blauen Jeans und beigen Lederjacke. Den Schal habe ich an den Henkel geknotet, weil ich ihn nur zur Sicherheit dabeihatte - und zum Glück nicht brauchte :)


Montag, 20. Juli 2015

nachgedacht: Bloggen, "Fame" & Reichweite [Teil 1]


Heute gibt es nach wirklich langer Zeit wieder einen Post aus der Rubrik "Nachgedacht". Ich möchte mich zu einem Thema äußern, was ich in den letzten Wochen immer mal wieder auf Blogs aufgeschnappt habe und zu dem es nun auch schon einige Wortmeldungen "prominenter" Modebloggerinnen gibt. Es geht um Reichweite, Follower und die Aussagekraft dieser Zahlen. Meist wird man als Blogger von Agenturen, Firmen oder anderen Bloggern nach dem Kennenlernen sofort nach seiner Anzahl von Lesern gefragt, inzwischen kommen noch diejenigen aus den Social Media-Kanälen wie Instagram und Facebook dazu.

Angestoßen wurde das Thema im Sonntagspost von Angela von The 3rd Voice, die offenbart hat, dass sie schon mal kurz davor war, sich Follower zu kaufen, weil sie im Vergleich zu neu gegründeten Blogs wesentlich weniger hatte. Da sie sich vorgenommen hatte, von ihrem Blog zu leben, traf es sie hart, als plötzlich Anfragen ausblieben. Und ich möchte sagen, dass ich ihren Blog schon zu "den Großen" zähle - wenn selbst sie das so empfindet bzw. gesagt bekommt, dann gibt mir das schon zu denken. Aufgegriffen hat das Thema auch Maria von Masha Segdwick, die für mich aktuell eine der deutschen Bloggerinnen du jour ist. Sie erlebte, wie sie im Gespräch mit einem Youtuber wegen ihrer im Vergleich zu ihm geringeren Followerzahl für ihn uninteressant wurde. 

Weitere Gedanken zu dem Thema hat Laura von The Limits of Control schon im Mai veröffentlicht, und sie kommt zu demselben Ergebnis wie Masha und Angela: ein Blog mit mehr Followern = ein vermeintlich besserer Kooperationspartner. Und auch hier war ich schon erschrocken, denn auch Lauras Blog zähle ich zu den bekannteren in der deutschen Blogosphäre. Auch Valerie von Simple et Chic hat diese Woche etwas zu dem Thema veröffentlicht. Bei ihr geht es auch um die Oberflächlichkeit in der Mode-/Bloggerwelt, ganz aktuell am Beispiel der Berlin Fashion Week.


Meinen Blog gibt es seit Januar 2008, deswegen bin ich in relativ vielen Presseverteilern und komme trotz meiner geringen Reichweite manchmal in den Genuß, zu Events eingeladen zu werden oder Produkte zugeschickt zu bekommen. Ich bin aber zum Beispiel nicht bei Facebook, weder privat, noch mit meinem Blog. Ich halte Facebook (und neuerdings auch Snapchat!) für völlig überbewertet. Das war übrigens auch schon meine Meinung zu StudiVZ, da war ich auch nicht. Schon dadurch gehen mir viele Kooperationen "verloren", die auf Facebook abzielen.

Für mich kam es aber NIE in Frage, mir Follower zu kaufen. Einfach aus dem Grund, dass es im Internet für alle frei zugängliche Tools gibt, mit denen man überprüfen kann, ob eine Website wirklich so viele Leser hat, wie sie vorgibt. Man tippt dazu z.B. bei alexa.com eine URL ein und schon wird der Traffic der Seite angezeigt. Mal abgesehen von der Peinlichkeit, die gefakte Zahlen verursacht, stelle ich als Juristin mir die Frage nach einer eventuellen Betrugsstrafbarkeit und zivilrechtlicher Haftung, wenn aufgrund falscher Zahlen (geldwerte!) Kooperationen eingegangen werden.

Ich kann übrigens auch ein passendes Erlebnis von der Fashion Week beisteuern. Es fand witzigerweise auf dem Fashionbloggercafe statt. Dort ist es das Ziel der Veranstalter, Marken und Blogger zusammenzubringen. Als ich darauf wartete, mir an einem Stand die Fingernägel lackieren zu lassen (my guilty pleasure...), bekam ich das Gespräch der PR-Dame einer anwesenden Firma und einer Bloggerin mit. Mir genügte es, Folgendes zu hören, um jegliche Aktivitäten bezüglich einer Kontaktaufnahme mit der Marke einzustellen, bevor ich sie begonnen hatte: 


Also unter 5000 Followern [wohl bei Instagram] ist ein Blogger
für uns als Marke nicht interessant. 

[Ganz wörtlich kann ich das Gespräch nicht wiedergeben, aber der Inhalt kommt sehr nahe an das heran, was ich hier getippt habe] 


BÄM. Wo auch immer die 5000 Follower herkommen sollen, ich komme auf all meinen Social Media-Kanälen zusammen nicht auf diese Zahl. Das ist auch gar nicht schlimm, denn ich habe diesen Blog begonnen, um meine Leidenschaft für Mode mit Menschen zu teilen, die genau so denken wie ich. Inzwischen haben sich meine Interessenfelder erweitert und meinen Blog habe ich auf dieser "Reise" immer mitgenommen. Natürlich hätte ich gerne mehr Kommentare und ich schaue oft auch neidisch auf Blogs, die für einen Post so viel Resonanz bekommen wie ich für 25 Blogeinträge zusammen.

Aber andererseits ist der Blog "nur" mein Hobby, nicht mein Beruf. Und ich finde, ich habe schon verdammt viel Glück gehabt, dass ich durch ihn in den Genuß von Dingen komme, die ich mir nie hätte träumen lassen. Die Besuche auf der Fashion Week und glitzernden Events mit teurem Catering, Schuhe, Kleidung, Schmuck und Kosmetik geschenkt zu bekommen - all das verdanke ich meinem Blog. Und deshalb kann ich verstehen, warum es immer mehr Blogs gibt. Die Menschen sehen, was für Möglichkeiten ein Blog eröffnet - und wollen das für sich selbst auch gerne. Mittlerweile bin ich online schon öfter über Foren gestolpert, in denen sich darüber ausgetauscht wird, welche Firmen man wie anschreiben muss, um gratis Produkte zugeschickt zu bekommen. Mir ist das auch eigentlich total egal, aber irgendwie finde ich, dem Bloggen ist die Leichtigkeit abhanden gekommen


Wer bloggt denn heute noch zum Spaß und einfach drauflos? Ich selbst habe mich in den letzten Monaten oft dabei erwischt, dass ich Artikel so gestaltet habe, wie ich glaubte, dass ihr als Leser sie irgendwie erwarten und mögen könntet. Zu einem gewissen Teil macht das natürlich jeder Blogger so, aber was ich meine, geht weit darüber hinaus. Ich habe immer gedacht: könnte ich jetzt so ein bisschen mehr Traffic auf den Blog lenken? Könnte mir das dann mehr Möglichkeiten eröffnen, was die Zusammenarbeit mit Firmen und interessanten Content angeht?

Und dann kam ein negativer Kommentar: dass ich zu viele Kooperationen mit zu unterschiedlichen, teilweise unpassenden Unternehmen machen würde. Die kleine Diskussion dazu könnt ihr unter diesem Artikel gerne nachlesen - auf jeden Fall war das für mich wie ein Weckruf, mich zurück darauf zu besinnen, weshalb ich diesen Blog gegründet habe. Ich stehe weiterhin zu den Artikeln, die in Kooperation mit Firmen zustande gekommen sind, denn ich teste nur Dinge, die mich wirklich interessieren. Alles andere wäre schon deshalb Quatsch, weil es einfach zu viel Zeit kostet. Als Nicht-Blogger mag man es nicht glauben wollen, aber das Verfassen eines durchschnittlichen Artikels dauert bei mir etwa anderthalb Stunden. Bilder müssen fotografiert und editiert werden, Texte geschrieben und das Layout des Posts perfektioniert werden. 


Was will ich nun mit diesem sehr langen Post sagen? Ich finde es schade, wie sich die (Mode-)Bloggerszene verändert hat. Wie sagt meine Omi gerne: "Früher war alles besser!" Früher kannte man sich noch, es gab nur ganz wenige Modeblogger und die hielten zusammen. Es wurde immer fleißig bei den anderen kommentiert und war ungezwungen. Man war einfach nett zueinander - wenn ich heute darüber so schreibe, komme ich mir vor, als würde ich eine Einleitung für eine Folge der Glücksbärchis verfassen. 

Mir fällt nicht mal ein gescheiter Lösungsansatz ein, ich weiß eins aber ganz sicher: ich möchte nicht in die Nähe solcher Personen gestellt werden, die andere nach ihren Zahlen beurteilen. Das sind auch die Menschen, die einem die Hand geben und sich dann im besten Fall mit einem Augenrollen umdrehen. Im schlimmsten Fall werden mit Umstehenden noch Kommentare über Gewicht, Aussehen oder sonstige vermeintliche Makel der Person ausgetauscht. Diese Spezies würde ich "Teilzeit-Kannibalen" nennen: ist man diesen Personen irgendwie nützlich ("Ach, du stehst auf der Gästeloste? Kannst du mich mitnehmen?"), wird man geduldet, ansonsten wird man gefressen. 

Und weil dieser Post nun schon sehr lang ist und ich zwar endlos weiterschreiben könnte, aber mir das lieber für eine Fortsetzung aufheben möchte, beende ich diesen Artikel mit einem Spruch, den ich ganz passend für das Thema finde:


Sonntag, 19. Juli 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 29 / 15


Getan erholt nach dem Modewochen-Stress, Zeitschriften gelesen, auf Fototour gewesen
Gelesen Harpers Bazaar, Petra, Couch Sommerausgabe, 2 Grazia-Ausgaben, "Grey" (die Variante aus seiner Sicht)
Gesehen "Die Lügen der Sieger", sehr angsteinflößend, was unbeeinflusste Pressearbeit angeht
Gegessen Essen von der Fashion Week nachgekocht (die Serrano-Melonen-Wraps), Limettenkuchen

"New Tangerine" von &other Stories // Nougatkeks // der Nagellack passt zum Kleid // die Blumen vom Bloggercafe halten immer noch

Gefreut dass der Urlaub immer näher rückt und auf den Besuch eines Freundes aus Übersee
Geärgert hab ich mich geärgert? höchstens über das Wetter, aber das ist ja inzwischen schon ausgelutscht :)
Gekauft ein Kleid von Diane von Fürstenberg (Bild unten links) bei Ebay, super Schnäppchen (30 €)
Geklickt Kino-Homepage (ich möchte noch "Am Grünen Rand der Welt" sehen), Blogs, Zalando

Happy Sunday!

Samstag, 18. Juli 2015

Beauty: Maybelline Color Show "Sweet & Spicy" Limited Edition*


Ich habe von Maybelline letztens die neuste Limited Edition der Color Show Nagellacke zugeschickt bekommen, die LE "Sweet & Spicy". Ihr wisst, ich bin keine Beautybloggerin, aber Nagellack mag ich ja ganz besonders gerne, deswegen freue ich mich über die Neuzugänge! Die Kollektion ist von New York inspiriert (so suggeriert es jedenfalls die beigelegte Karte). Die Farben erinnern mich entweder an buntes Herbstlaub oder aber tatsächlich an indische Gewürze, insofern ist der Name schon mal recht passend.

Erhältlich sind die Lacke scheinbar schon, es gibt insgesamt 6 Farben und jede kostet 1,99 €.







Aufgetragen sieht man, dass das Rot (436, "Crushed Cayenne") und der dunklere Orangeton (434, "Hot Pepper") gut decken, während der helle Orangeton (432, "Tangerine Tango") noch eine Schicht vertragen hätte. Der helle Beigeton (431, "Vanilla Venom") ist meiner Meinung nach gar kein Nagellack, sondern ein Topper, der über eine Farbe aufgetragen werden soll. Ansonsten färbt er den Nagel nur wenig ein und glitzert stattdessen nur. Das Rot enthält auch recht viel Schimmer, den man aber nur bei idealem Lichteinfall sieht. Für mich ist das eher eine Weihnachtsnuance statt für den Sommer oder Herbst.

Mir sagt von der Kollektion am meisten Hot Pepper zu, das dunklere Orange. Der helle Orangeton ist auch sehr schön, aber da ich mit "Firey Island" von Sally Hansen schon einen sehr ähnlichen Farbton besitze, werde ich diese Nuance (sowie auch das Rot und den Topper) verschenken. Hot Pepper hingegen habe ich bereits getragen und erst auf der Fashion Week abnehmen lassen, weil ich an einem Essie-Stand nicht widerstehen konnte und den Blauton "Bikini So Teeny" ausprobieren wollte :)


Wie gefallen euch die Farben der Kollektion?



* Die 4 Nagellacke wurden mir kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung hat das jedoch nicht beeinflusst.

Donnerstag, 16. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: [random] kurz vor Beginn einer Show im Fashion Week-Zelt


vor der Show von Lena Hoschek

Falls ihr euch schon immer mal gefragt habt, wie es eigentlich aussieht in dem großen weißen Fashion Week-Zelt kurz vor Beginn einer Show: hier ist ein Foto davon. Ich habe vor der Show von Lena Hoschek einfach mal bei meiner HTC Re Actioncam auf den Auslöser gedrückt. Der Menschenauflauf in der Mitte des Bildes wurde übrigens durch Enie van de Meiklokjes ausgelöst, die gerade Platz nehmen wollte.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Trendwatch: Best of Sale [getting ready for Autumn]


Auch wenn es momentan noch niemand hören mag: es ist schon Mitte Juli, die Tage werden wieder kürzer, also steht uns als nächstes der Herbst bevor. Bei dem momentanen Wetter mit Regen und unter 20° C merkt man meines Erachtens sowieso gerade sehr wenig vom Sommer. Da ich ein großer Fan vom durchdachten Shoppen bin, habe ich euch heute eine Auswahl an Sale-Teilen rausgesucht, die nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst tragbar sind.

Ich versuche, meine Garderobe eigentlich immer so aufzubauen, dass ich wenige Saison-Teile besitze, die wirklich nur in eine Jahreszeit passen, sondern die multisaisonal sind (so nenne ich es jedenfalls). Selbst Spaghettiträger-Tops kann man zu jeder Zeit als Unterziehtop nutzen. Lediglich kurzärmlige Flatterblusen sind bei mir nur für den Sommer reserviert, aber schon Shorts kann man mit einer Strumpfhose darunter getragen mit in den Herbst oder Frühling nehmen.
Strickshirt Witt Weiden // Tasche &other Stories // Booties Zara // Kleid Esprit // Jeans Topshop // Jacke ONLY // Kleid Esprit

Der Strickpullover (klick) gefällt mir wegen seiner Farbe so gut. Das helle Rot ist nicht so schwer wie Bordeaux oder Marsala (die Pantone-Trendfarbe 2015), dass einem zwangsläufig Weihnachten in den Kopf schießt, wenn man die Farbe sieht. Und bei 18°, wie sie jetzt gerade zumindest in Berlin sind, macht sich ein Strickpulli auch im Sommer nicht schlecht. Außerdem kann man ihn mit der Jeans, der Tasche und der Jacke zusammen tragen und hat so gleich ein komplettes Outfit.

Die Tasche von &other Stories hat mich wegen der Two-Tone-Optik extrem begeistert. Da ich in dem Laden aber letzte Woche völlig über die Stränge geschlagen habe, was Taschen angeht, war das Modell für mich tabu (ich besitze ja schon ein ähnliches). Ich bin ein großer Fan von Stiefeletten, deswegen hat es das cognacbraune Echtleder-Modell von Zara auch mit in die Liste geschafft. Für 40 € sind sie meiner Meinung nach ein echtes Schnäppchen - und Braun ist wirklich jeden! Herbst wieder angesagt.

Das blaue Kleid habe ich schon in meinem Frühlings-Trendwatch gezeigt, und da es jetzt reduziert ist, habe ich es nochmal in die Collage gepackt. So habt ihr damit 3 Saisons abgedeckt: Frühling, Sommer und Herbst. Die Jeans von Topshop hat eine Farbe, die im Herbst durchaus noch tragbar ist. Im Winter mag ich lieber Dark Denim, aber im Herbst (im Frühling übrigens auch) darf es gerne nochmal etwas heller sein. Ich denke auch, dass ich nicht zu viel verspreche, wenn ich sage, dass Risse in Jeans auch weiterhin Trend sein werden.

Zu guter Letzt: ein etwas ausgefallenes Jacken-Modell gehört für mich in jede Garderobe, ich habe eine verspielte Variante des guten alten Parkas rausgesucht. Drapierte Jacken mag ich sowieso, weil sie offen und geschlossen toll aussehen. Das Volants-Kleid erinnert etwas an die Boho-Kollektionen von Isabel Marant und ist von den Farben her schon recht herbstlich. Mit den Boots zusammen (und evtl. einer dünnen Strumpfhose) stelle ich es mir sogar schöner vor als im Sommer zu nackten Beinen.


Kauft ihr Kleidung auch für mehrere Saisons oder
wechselt ihr eure Garderobe lieber komplett aus?


Dienstag, 14. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: Tag 4 [mein Outfit]

Jeans Zara // Lederjacke Zara via Mädchenflohmarkt // Bluse Esprit // Schuhe Converse

Mit dem heutigen Outfit sind alle Tage der Berlin Fashion Week abgearbeitet: Tag 4, bitte sehr! Am Freitag stand für mich der Besuch bei der Jubiläumsausgabe anlässlich des 10. Fashionbloggercafes an, deswegen habe ich mich mit dem Styling etwas zurückgehalten. Da ich meist fast von Anfang bis Ende (also von 12 bis 18 Uhr) bleibe, brauche ich ein Outfit, an dem ich nicht permanent rumzuppeln muss, in dem ich nicht friere und meine Füße müssen auch durchhalten! Also: wieder bequem statt fancy - wobei ihr ja wisst, dass ich keine Showoff-Bloggerin bin, die sich für Events verkleidet. Das können ruhig andere übernehmen, und um mal Lethal Weapon 2 zu zitieren: "Ich bin zu alt für diesen Scheiß".

Kette Pippa&Jean // Tasche Rebekka Minkoff "Mini Mac"

Ich habe Freitag zum ersten Mal meine beige Lederjacke ausgeführt, die ich schon im März oder April für ziemlich günstige 40 € bei Mädchenflohmarkt gekauft habe. Es ist dasselbe Modell wie ich schon in schwarz habe (und z.B. an Tag 3 der Modewoche getragen habe). Erst war ich übrigens skeptisch wegen der Farbkombination, aber ich finde, alles passt ganz gut zusammen. Die Schuhe und die Jacke sind hell, genau wie die Grundfarbe der Bluse. 

Das Blau der Tasche findet sich ebenso in dem Muster der Bluse wieder wie meine Nagellackfarbe - call me a Matching Maniac! Bei mir muss eigentlich immer irgendwas zusammenpassen, ich bin auch jemand, der Gürtel, Schuhe und Handtasche aufeinander abstimmt :) Es mag altbacken klingen, aber ich finde zusammengewürfelte Accessoires gar nicht schön, genau so wenig wie z.B. goldfarbene Hardware an der Tasche zu silbernem Schmuck (oder andersherum). Ein wenig verrückt vielleicht, aber dafür passt eben alles :)

Uhr Esprit // Armband mit Gravurplatte Lola&Grace // Armband mit Kugeln + Ring Lia Sophia

Die Fotos sind übrigens entstanden, bevor ich zum Bloggercafe aufgebrochen bin, deswegen seht ihr noch den Nagellack, der mir am Donnerstag lackiert wurde. Auf dem Bloggercafe habe ich mir dann die Nägel wieder in einem Blauton lackieren lassen (mit Essie "Garden Variety"), weil die meines Erachtens nur im Sommer bei gebräunter Haut gut aussehen. Rot kann ich auch im Herbst/Winter tragen - jetzt ist die Zeit für ausgefallene Farben!


Montag, 13. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: Tag 3 [mein Outfit]


Jeans + Hemd + Lederjacke Zara // Tasche &other Stories // Loafer Görtz // Kette Pippa&Jean

Tja, erst hatte ich mich selbst über meine Disziplin gefreut, alle Fashion Week-Posts so schnell hintereinander zu veröffentlichen, da kam Samstag gleich wieder die Unterbrechung. Aber wenn Besuch kommt, kann ich den ja nicht einfach wegschicken, weil ich Bloggen wollte :) Der Sonntagspost kam dafür wieder pünktlich - aber nun genug davon und weiter zu meinem Outfit, das ich am Donnerstag zur Show von Dimitri auf der Fashion Week und bei meinem Messebesuch auf der Premium getragen habe.

Outfit-Details

An Tag 3 habe ich mich für ein relaxtes Outfit entschieden, nicht nur, weil ich an beiden Füßen schon Blasen hatte und deswegen zu den bequemen Loafers gegriffen habe, sondern auch, weil das Wetter etwas zu wünschen übrig ließ. Bei stürmischen Böen und Regengefahr möchte ich nicht zu viel Haut zeigen, um mir eine lästige Sommer-Erkältung zu ersparen. Durch die Lederjacke war ich gut gewärmt, und zusammen mit dem Rest des Outfits (das Hemd habe ich vor 2 Wochen in Hamburg neu gekauft) habe ich mich einfach nur wohl gefühlt.

Die Hose und die Tasche sind übrigens auch neu (oh man), beides habe ich Dienstag nach der Lena Hoschek-Show bei einem spontanen Bummel auf der Friedrichstraße im Sale gekauft. Dazu wird es aber noch einen extra Post geben, weil ich noch mehr als die beiden Sachen mitgenommen habe :)

Nagellack LAQA&CO "Bounty Hunter" via Jacks Beautydepartment // Uhr Esprit // Ring Fashionology

Ich fahre momentan übrigens total auf diese Art von Bild ab, bei man Nagellack und Schmuck gleichzeitig zeigen kann und das Gesicht im Bildhintergrund leicht unscharf wird! Ihr werdet solche Fotos also in nächster Zeit öfter auf dem Blog sehen. Übrigens habe ich mir auf der Fashion Week ohne Witz jeden Tag die Nägel neu lackieren lassen - aber wann kommt man schon mal in den Genuss, dass dieser Service immer umsonst ist? Genau, also habe ich zugegriffen, wenn es mir angeboten wurde :)

Sonntag, 12. Juli 2015

immer wieder Sonntags: Wochenrückblick KW 28 / 15


Getan Berlin Fashion Week besucht, Bloggerfreunde getroffen, viel zu oft Outfits gewechselt, geshoppt
Gelesen nur die morgendliche Zeitung, dafür aber viele Zeitschriften angesammelt (Fashion Week-Geschenke)
Gehört Madonna - Gang Bang // Bruno Mars - Uptown Funk // Taylor Swift - Bad Blood (Favourite!)
Gegessen zu viel köstliches Catering-Essen (Wrap mit Serrano-Schinken und Wassermelone!)

Fangirling mit Anu von GNTM // selbstgeflochtene Blumenkrone // Look bei Dimitri // Liebeskind auf der Premium // Lena Hoschek Goodiebag

Gefreut über mein Zusammentreffen mit Anuthida von GNTM nach der Lena Hoschek-Show
Geärgert dass manche Leute sich so wichtig nehmen, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll
Gekauft dazu kommt ein extra Post: Sale-Schnapper bei Zara, Esprit und & other stories
Geklickt nur sporadisch, viel Zeit war nicht: Blogs, Blogilates-Playlists, S-Bahn-Plan

Happy Sunday!

Freitag, 10. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: Tag 3 [Dimitri]


Heute folgt mein Bericht zu Tag 3 der Fashion Week, an dem ich lediglich die Show von Dimitri besucht und mich ansonsten auf der Messe Premium umgesehen habe. Dimitri ist seit Jahren der Designer, der mich neben Lena Hoschek wegen seiner Beständigkeit der Designs immer wieder überzeugt. Er hat seine Lieblingsschnitte, die er jedes Mal verwendet, aber immer variiert. Ich mag es ja, wenn ein Designer eine Handschrift hat, an der man seine Sachen erkennt, ohne aufs Label schauen zu müssen.

Ich habe schon öfter in Berichten zur Fashion Week gelesen, dass gerade diese Konstanz in den Entwürfen als wenig einfallsreich kritisiert wurde, aber warum sollte man jedes Mal versuchen, das Rad neu zu erfinden, wenn man doch Materialien, Applikationen und Accessoires verändern kann? Bei Lena Hoschek gilt übrigens dasselbe: da sie sich auf die Fünfziger festgelegt hat, kann man die Schnitte eben nur bedingt wandeln - wie gesagt, ich finde diesen Wiedererkennungsfaktor gut!
Bilder via Mercedes-Benz Fashion [Newsroom]
Bilder via Mercedes-Benz Fashion [Newsroom]

Der italienische Designer hat wieder fast die gesamte Farbpalette aufgefahren, nur grün konnte ich nicht entdecken. Besonders angetan hat es mir das Pink, das ich wirklich wunderschön und passend zum Sommer finde. Ansonsten kam die Kollektion rockiger, mit mehr schwarz und weniger verspielt daher, als man es von Dimitri kennt. Dafür wurden als Stilbruch Hippie-Elemente wie Federn, Fransen und Münzapplikationen eingesetzt.

Das einzige Problem daran, wenn man bestimmte Schnitte gewohnt ist: man will sie in jeder Kollektion neu interpretiert sehen! Für meinen Geschmack lag der Fokus dieser Kollektion etwas zu sehr auf (langen) Hosen. Ich bin von Dimitri weibliche, schwingende und elegante Kleider gewohnt (zum Vergleich hier die F/S-Kollektion für dieses Jahr), die mir dieses Mal ein wenig gefehlt haben.
Bilder via Mercedes-Benz Fashion [Newsroom]
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Außerdem debütierte die Bademoden-Kollektion, die Dimitri in Kooperation mit dem Münchner Bademoden-Label UHLALA (genialer Name!) herausbringt. Die Bikinis und Beachwear gibt es übrigens nicht erst nächstes Jahr, sondern schon ab heute im Onlineshop des Designers und bei UHLALA zu kaufen. Mein Lieblingsmodell ist der Bikini mit Highwaist-Höschen und Bandeau-Oberteil (Bild 4, Mitte oben).

Morgen Montag geht es weiter mit meinem Look von Tag 3!


Donnerstag, 9. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: Tag 2 [mein Outfit]

Oberteil H&M // Rock + Tasche & other Stories // Kette Pippa&Jean // Schuhe Buffalo

Ha, wer hätte gedacht, dass meine Artikelplanung so gut aufgeht? Ich zeige euch heute mein Outfit vom gestrigen Tag 2 der Berlin Fashion Week (hier könnt ihr über die Schauen von Tag 2 nachlesen). Eigentlich wollte ich ein grünes Kleid tragen, das eine angedeutete Raffung an der Hüfte hat und mich an die Wickelkleider von Diane von Fürstenberg erinnert. Nachdem ich aber Dienstag bei & other Stories einen ausgestellten Rock mit Lochmuster und eine Beuteltasche aus Leder gekauft hatte, wollte ich die beiden neuen Teile auch gleich einweihen.

Erst habe ich den Rock nur aus Bequemlichkeit über das Kleid gezogen, weil ich zu faul war, es auszuziehen. Dann habe ich festgestellt, dass die Längen von Rock und Kleid so übereinstimmen, dass das Kleid wie ein Oberteil aussieht. Da es gestern sowieso etwas kühler war, kam mir der etwas dickere Stoff und die Dreiviertelärmel ganz gelegen, weshalb ich beide Teile spontan einfach übereinander getragen habe. Aufgefallen ist das übrigens niemanden :)

Outfit-Details (die Tasche stelle ich euch noch extra vor)

Nagellack: "Bikini So Teeny" von Essie

Morgen geht es dann weiter mit der Show von Dimitri und meinem Look von Tag 3!

Mittwoch, 8. Juli 2015

MBFWB F/S 2016: Tag 2 [Minx, Rebekka Ruetz]


An Tag 2 der Berlin Fashion Week standen für mich die Schauen von Minx und Rebekka Ruetz an, die ich schon seit mehreren Saisons immer wieder gerne besuche. Eigentlich wollte ich noch mit Nathalie von the obvious auf die Premium, dieser Plan wurde aber leider kurzfristig durchkreuzt. Bevor ich aber nun über meine Pläne für morgen spreche (ja, ein neuer versuch für die Premium), erstmal zu der heute gezeigten Mode.

Den Anfang heute machte Minx, deren Designerin Eva Lutz ihrem Stil zunächst treu blieb: gezeigt wurden viele alltagstaugliche Looks aus seidigen Stoffen, Shorts- und Blusenkombinationen, lange Röcke und schwingende Kleider. Die Farbpalette bestand vor allem aus Sand-, Weiß- und Beigetönen, aufgelockert durch einige schwarze oder Yves-Klein-blaue Stücke. So weit, so gut (wie immer eigentlich - Eva Lutz ist für mich die Queen der lässig tragbaren Mode).

Bilder via Mercedes-Benz Fashion [Newsroom]
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Der eigentliche Hingucker waren aber die beiden Plus-Size Models (und nein, das hieß nicht Größe 38...), die mitgelaufen sind und tolle Wickelkleider und Tüllröcke trugen. Als das erste Model auf den Laufsteg kam, fingen die Zuschauer, die direkt am Beginn des Laufstegs saßen, so stark an zu klatschen, dass das Model spontan mehr lächeln musste, als es die Choreografie eigentlich vorgesehen hatte (sie hat versucht, es zu unterdrücken, aber sie war sichtlich beeindruckt vom Applaus).


Rebekka Ruetz' Kollektion "A Touch of Frida" wurde von der spanischen Malerin Frida Kahlo inspiriert. Das zeigte sich nicht nur in den Portraitdrucken auf einigen Kleidern, sondern auch in der Verwendung der charakteristischen V-Form, die durch Fridas Augenbrauen geformt wurde. "Straighte Schnitte und schlichte Passformen treffen auf filigrane Konturen und mädchenhafte Silhouetten. Cleane Basics werden von mikroskopisch vergrösserten und hyperrealen Blumenprints geschmückt" (Pressemitteilung zur Show).
Bilder via Mercedes-Benz Fashion [Newsroom]
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Verwendete Materialien waren neben Seide, Baumwolle und Spitze auch Lederimitat, feinste Kunstfasern sowie Netz- und bedruckte Stoffe. Die Farbpalette reichte von Nachtschwarz, Lila- und Pflaumentönen über schrilles Orange bis hin zu nahezu sanft wirkendem Beige, wieder bedruckt mit dem V, was von weitem aussieht wie stilisierte Möwen. "Tube- und Ellipsenlooks dominieren die Kollektion und setzen in Kombination mit kleinen Box-Shapes ein klares und frisches Statement. Matte Transparenz und luftige Netzoptik unterstreichen den perfekten Sommerlook" (Pressemitteilung zur Show).


Morgen geht es dann weiter mit meinem Look von Tag 2 und der
Berichterstattung zu Tag 3, an dem ich die Show von Dimitri besuchen werde.



MBFWB F/S 2016: Tag 1 [mein Outfit]

Top Vero Moda // Rock H&M // Pumps Buffalo // Tasche Vintage // Kette Pippa&Jean

In meinem gestrigen Post habe ich euch ja versprochen, mein Outfit zu zeigen, dass ich am ersten Tag der Berlin Fashion Week getragen habe. Ich werde versuchen, jeden Tag zuerst die Schauenzusammenfassung zu veröffentlichen und im Anschluss daran mein Outfit zu posten. Mal sehen, ob ich das durchhalte - es gibt immer so viele Bilder zu sichten... Dienstag war es in Berlin nochmal ziemlich heiß, deswegen entschied ich mich für einen kurzen Rock in Wickeloptik und eine Bluse mit möglichst wenig Stoff an den Armen :) 

Da ich eine Vertreterin davon bin, Schmuck, Handtaschen-Hardware und eventuelle Applikationen an der Kleidung abzustimmen, gaben die goldenen Nieten am Top den Ton an. Da ich eine auffällige Kette trug, habe ich nur eine schmale goldene Uhr dazu kombiniert, die Henkel der Handtasche wirkten dazu fast wie zusätzlicher Schmuck. Geschwitzt habe ich übrigens natürlich trotzdem, aber in der prallen Sonne ließ sich das auch nicht vermeiden.

Outfit-Details

Ring Vintage


Morgen geht es dann weiter mit meinem Outfit von Tag 2!


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