Mittwoch, 25. Februar 2015

Nachhaltigkeit in der Mode: Upcycling und DIY


Kennt ihr Upcycling? Auch wer sich unter dem Begriff nicht direkt etwas vorstellen kann, hat sicher schon etwas von der Idee dahinter gehört. Es geht ganz einfach darum, Materialien wiederzuverwenden, statt neue herzustellen. Man könnte es auch "Resteverwertung" nennen, aber ich finde, das klingt irgendwie nicht so schön :) Upcyclen kann man alles, was einem in die Finger kommt und was sich irgendwie dazu eignet, noch mal verwendet zu werden.

Selbst löchrige Stoffe kann man als Aufnäher auf eine Jeans bringen und behaupten, dass das genau so gewollt ist (zumal "zerschlissen" sowieso momentan einer DER Trends ist). Ansonsten bieten sich neben Stoffen noch Accessoire-Materialien wie Leder oder Gummi an. Fun Fact am Rande: das erste Paar der allseits beliebten Doc Martens, die 1945 von einem Militärarzt "erfunden" wurden, bestanden aus Resten von alten Reifen, weil anderes Material nicht da war. The beginning of a legend! Noch mehr zum Thema Upcycling und Mode aus Reifengummi findet ihr bei Tirendo!
Armband aus Stoffstreifen // Schleifen aus Stoffresten mit Clip zum Befestigen // Ohrringe aus Lederresten

Ich habe mich selbst schon an der Wiederverwendung von Stoff- und Lederresten versucht, unter anderem bei den Dawanda-Workshops bei den Fashionbloggercafes anlässlich der Berlin Fashion Week. Die Mädels haben immer tolle Ideen, was kreative Wiederverwertung angeht, z.B. haben wir gemeinsam Ohrringe aus Lederresten gebastelt. Ich war damals so im Rausch, dass ich nicht nur für mich, sondern auch für K. mehrere Paare hergestellt habe :)

Das Paar auf dem Bild trage ich oft gar nicht zusammen, sondern nur einen Ohrring. Das Haar klemme ich dann hinters Ohr, damit man das Blatt richtig sieht. Die Variante gefällt mir sehr gut, bloß muss ich noch die Ohrhaken durch welche aus Sterling-Silber ersetzen, da ich auf die jetzige Variante allergisch bin. Das Armband entstand aus Stoffstreifen, die in eine Metallkette geflochten werden. Die Schleifen sind von der Hamburger Designerin Sahra Tehrani, die so die Stoffabfälle verwertet, die bei der Produktion ihrer Entwürfe anfallen.


Habt ihr schon mal etwas aus "alten" Materialien hergestellt?

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