Freitag, 5. Juli 2013

MBFWB F/S 2014: Tag 3 [Holy Ghost, Marc Cain]

Auf dem Plan für Donnerstag stand zunächst nur die Show von Holy Ghost, spontan versuchten K. und ich danach, noch Karten für Marc Cain zu bekommen - und obwohl uns das als aussichtslos beschieden wurde, saßen wir am Ende auf tollen Plätzen :)
Wenn wir gewusst hätten, was es für einen Rummel im Vorfeld der Show geben würde, hätten wir sicher die Köpfe geschüttelt - rennende, um sich schlagende, brüllende Fotografen sieht man wirklich nicht jeden Tag, doch dazu unten mehr.

Holy Ghost
Bilder via Mercedes-Benz Fashion / Getty Images
So war die Mode: Holy Ghost setzt auf zarte, fließende Stoffe gepaart mit Pastelltönen, nur selten gab es eine auffälligere Farbe wie Rot zu sehen. Es wurde viel Wert auf die Silhouette gelegt, enge und weite Stücke harmonierten perfekt miteinander.

Und sonst? Auch hier blieben einige Plätze leider leer, was für mich anhand der Sachen unverständlich war. Die Dichte an bekannten Gesichtern war auch etwas geringer, es waren eher die coolen, jungen Damen da anstatt der sonstigen Blitzlicht-Promis (spricht meines Erachtens sehr für das Label).

Fazit: die leichten Stoffe und pudrigen Farbtöne ergeben für mich eine perfekte Kombination. Die Mode hat mich sehr an mein Lieblingslabel Mongrels in Common erinnert, daher gibt es von mir zwei Daumen hoch und das Prädikat "Label to Watch".
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Marc Cain
Bilder via Mercedes-Benz Fashion / Getty Images

So war die Mode: ein bunter Mix aus verschiedenen Stilen und Farbfamilien ließ erst einen uneinheitlichen Eindruck aufkommen. Die Schnitte bildeten aber eine klare Linie, sodass die Kollektion im Ganzen doch stimmig wirkte. Wenn man bedenkt, dass Marc Cain für ein breites Publikum (also kommerziell ausgerichtet) produziert, fand ich die Leodrucke und Paillettenapplikationen sogar ganz mutig.

Und sonst? Als vor dem Zelt ein Run der Fotografen auf eine schwarze Limousine begann, war klar: jetzt kommt jemand, der wirklich bekannt ist. Im Zelt stellte sich heraus, dass es sich um Mischa Barton handelte, die vom Rummel um ihre Person sichtlich genervt war. Bei einem Hollywood-Star konnten sich die deutschen Promis natürlich nicht so profilieren wie gewünscht :)

Fazit: bei dem Gewusel konnte ich mich erst kaum auf die Sachen konzentrieren, aber das Motto "From Paris to Tokyo" wurde erkennbar umgesetzt, wobei die Sachen mit "Tokyo"-Thematik fast nur von asiatischen Models getragen wurden. Mal eine erfrischende Abwechslung, und außerdem waren die Asiatinnen alle sehr hübsch (und liefen meiner Meinung nach auch besser als manch "nicht-asiatisches" Model).

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