Mittwoch, 2. Januar 2013

Happy new year, Sophie gal!

- um mal Dinner for One zu zitieren - 

Ihr habt es sicher bemerkt, aber über die Feiertage fehlt mir einfach die Muße und die Zeit, regelmäßig und gehaltvoll zu posten. Daher gibt es erst heute meine verspäteten Neujahrswünsche, aber ich denke, ich seid auch so gut ins neue Jahr gekommen!

Wenn ich eins am Ende eines Jahre nicht leiden kann, sind es Jahresrückblicke, daher erspare ich es euch, die 100.000 Ausgabe davon auf meinem Blog zu veröffentlichen. Aus allen Ecken wird man damit vollgespammt, ob nun im Internet, im Fernsehen oder sogar im Radio! Meine Leseliste war voll damit, und indem ich keinen einzigen davon gelesen habe, habe ich vermutlich viele Minuten gespart :)
Einzig "das Jahr in Outfits"-Posts schaue ich mir an, weil man da immer schön den Stil und die Entwicklung der Lieblingsblogger mitbekommen kann.

Ich mag es übrigens auch nicht, zwanghaft um 0 Uhr alle Bekannten, Verwandten und Freunde anrufen zu müssen und ein frohes neues Jahr zu wünschen. Es reicht doch aus, wenn man seine Liebsten erreicht, alle anderen werden auch ohne meine Glückwünsche gut ins neue Jahr rutschen. Wer natürlich immer alle Leute anrufen will, muss ganz schön tief in die Tasche greifen - außer, ihr habt eine Flatrate :)


Mein nächster Graus: gute Vorsätze! Wer einen Tag als Anlass braucht, um sich etwas vorzunehmen, handelt meines Erachtens aus der falschen Motivation heraus. Da ich keine Laster habe, die ich loswerden müsste, mache ich einfach so weiter wie im letzten Jahr.

Mein reduziertes Konsumverhalten habe ich mir seit geraumer Zeit angewöhnt und halte es auch gut durch (wobei ich nichtmal sagen kann, wann ich damit angefangen habe). Das werde natürlich beibehalten, zumal mir die "Shopping-Euphorie" nicht mal fehlt. Wozu soll ich in Gechäfte gehen, mir das zehnte billige Polyester/Acryl-Oberteil kaufen, was dann doch nur im Schrank hängt?
Da ich nichts brauche, meide ich den momentanen Sale, um spontane "das muss ich haben weil es billig ist"-Käufe zu vermeiden. Mein Tipp: fragt euch, ob ihr ein Kleidungsstück auch zum Normalpreis gekauft hättet: wenn die Antwort "nein" wäre, lasst das Teil hängen (außer vielleicht bei wahnsinnigen Designerschnäppchen, aber ich rede vom Normalfall, bei H&M/Zara/etc.).

Aber nun genug von meiner "bewusst kaufen"-Policy, bei Interesse mache ich dazu mal einen separaten Post, in dem ich beschreibe, wie ich das organisiere, durchhalte etc. Gebt einfach Bescheid, falls das gewünscht ist!

Kommentare:

  1. Ich kaufe auch seit einiger Zeit weniger & bewusster. Ist auch überhaupt nicht schwierig, finde ich :)
    Vorätze habe ich mir zwar ein paar genommen - aber nicht die üblichen. Eher Aktivitäten, die ich 2013 machen will (und die ich auch dir ans Herz legen. Sie machen nämlich alle Spass ;))
    Alles Liebe,
    Kristina

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    1. Den Post habe ich schon bei dir gesehen, und du meinst ja eben nicht die üblichen Vorsätze (abnehmen, mehr Sport, mit dem Rauchen aufhören, bla bla), sondern Dinge, die du tun willst. Das ist auch ein Unterschied, weil es viel einfacher umzusetzen ist, denke ich.

      liebe Grüße zurück!

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  2. Ich hasse diese Naujahrsvorsätze... wer z.b meint am Anfang des Jahres auf die Idee zu kommen etwas abzuspecken wird das wohl genauso wenig durchziehen wie ein Raucher der am 1. beschließt aufzuhören zu rauchen... Wer wirklich was an sich ändern möchte macht das wenn er es für richtig hält und nicht wenn es der Kalender anzeigt!!

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  3. das mit dem bewussten einkaufen versuch ich auch schon seid einiger Zeit aber so wirklich leicht fällt mir das dann doch noch nicht....also vielleicht hast du ja noch ein paar hilfreiche tipps ...ich bin offen für jeden guten ratschlag

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    1. Ich werde demnächst einen Post dazu veröffentlichen, vielleicht helfen dir die Tipps daraus dann :)
      LG

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  4. Ach, von der "ich muss es haben, es ist so günstig"-Krankheit bin ich schon lange geheilt, zum Glück. Gestern durch die Läden gestreift und tatsächlich nur das gekauft, was ich vorher beschlossen hatte, zu kaufen. Berge an H&M-Ramsch sind längst uncool :) mir hilft, das entsprechende Teil eine Weile mit mir durch den Laden zu tragen. dabei überlege ich, was ich denn dazu anziehen würde, ob ich nicht schon was Vergleichbares im Schrank habe und vor allem, ob ich es WIRKLICH brauche, denn auch 10€ für ein reduziertes Shirt hier und 20€ für eine reduzierte Jeans dort summiert sich am Ende. meistens kommen mir im Laufe der Zeit Zweifel und dann bin ich vernünftig genug, es einfach wieder hinzuhängen. ganz easy eigentlich! Achja: Frohes Neues, Sue!

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    1. Vielen Dank, einmal für die guten Wünsche und natürlich auch für deinen tollen Kommentar.
      Genau so mache ich es auch, wenn ich denn mal im Sale shoppen gehe (ich habe momentan eben auch einfach kaum Zeit, mal einkaufen zu gehen). Ich glaube, je länger man auch über eine Klamotte nachdenkt, desto eher legt man sie wieder weg. das ist meiner Meinung nach übrigens auch das Schlimmste am Onlineshoppen: dadurch, dass man weder was in den Händen hat, noch (in der Regel) sofort bezahlt, sondern erst später per Rechung, wird man viel eher zum Bestellen verleitet.

      LG

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  5. Liebe Sue, ich wäre interessiert an einem seperaten Post! :) Ich bin auch grade dabei, beim Kaufverhalten umzudenken, aber ich überlege noch, ob ich mir einen festen finanziellen, als auch Stückzahllimit fest lege ;) Also irgendetwas konkretes, was mir noch besser hilft.

    Und zu den Haaren: Tu es! Ich hab das L’oréal-Set verwendet und das ging wirklich ziemlich einfach. Gar nicht erst lange drüber nachdenken Ich bin auch super zufrieden mit dem Ergebnis, weil es glücklicherweise nicht so krass aussieht wie auf den Fotos hier.

    Und ja: Sie ist angekommen und schon ständig im Einsatz! Tut mir leid, dass ich mich noch gar nicht zurück gemeldet habe … :/ Vielen Dank noch mal!

    Liebe Grüße

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