Samstag, 5. Januar 2013

Erfahrungspost: bewussteres und nachhaltigeres Shoppen

Heute kommt der versprochene Post zum Thema "bewusster und hochwertiger Einkaufen". Achtung: sehr, sehr viel Text!

Zur Einführung: ich habe mich vor inzwischen fast einem Jahr dazu entschieden, weniger einzukaufen, und wenn, dann möglichst hochwertige Sachen. Warum? Ganz einfach: aufgrund meines Studiums hatte (und habe) ich einfach weniger Geld zur Verfügung. Da lag es nahe, den Konsum einzuschränken und gleichzeitg mehr Wert auf Qualität zu legen - ein Gedanke, den meines Erachtens viele haben, bzw. lese ich es oft auf anderen Blogs.
Gerade am Anfang war es oft schwer, durchzuhalten, weil man überall damit konfrontiert wird, was man wie billig shoppen kann. Aber mit der Zeit fiel es mir immer leichter, und wenn man etwas Disziplin aufbringt, dürfte man kein Problem mit dem Shopping-Ziel haben.

Am Anfang muss jedoch eine Erkenntnis stehen: wieviel kaufe ich und will ich das wirklich einschränken? Wer sich in der Rolle des Konsumierens wohl fühlt, wird schnell ernüchtert sein, denn natürlich wird das schöne Gefühl, etwas Neues gekauft zu haben, fehlen. Wenn man aber bereit ist, seine Shopping-Gewohnheiten umzustellen, ist das schon der erste Schritt zum bewussten Einkaufen!
Das soll jetzt kein Anti-Konsum-Post werden, aber ich habe mich schon irgendwann gefragt, ob mein Leben wirklich nur daraus bestehen sollte, jeden Monat weitere unnötige Kleidung anzuhäufen.

Was ich euch im Folgenden beschreibe, kann und soll keine Anleitung sein, sondern nur zeigen, wie ich mein Shoppingverhalten geändert habe und euch inspirieren oder helfen, bewusster einzukaufen.


Tipp 1: Kleiderschrank inspizieren

Vermutlich der älteste Tipp der Welt, aber wirkungsvoll: zuerst solltet ihr eine Bestandsaufnahme eurer Kleidung machen, um festzustellen, was ihr hat und was ihr braucht. Ich bin eine Ordnungsfanatikerin, daher habe ich eine Liste, die vorne am Schrank hängt, so habe ich immer einen Überblick. Als Anregung habe ich übrigens diese Liste genommen.

Bei der Gelegenheit können auch gleich Sachen ausgemistet werden. Ich habe alles, was ich nicht mehr mochte, bei Ebay verkauft, "Refinanzierung" quasi. Zusatztipp: bei Ebay verdient man eher Geld als bei Kleiderkreisel, dort sind die User mehr auf Schnäppchen aus bzw. wollen die Ware dann doch nicht.
Ich überprüfe regelmäßig, ob mir meine alten Sachen noch gefallen (ich habe ja nicht alles aussortiert), und was ich dann aussortiere, wird verkauft.


Tipp 2: Kleiderschrank organisieren

Zum Thema "Organisation des Kleiderschranks" könnte ich einen kompletten zweiten Post schreiben, daher beschränke ich mich auf den Hinweis, dass man in einem gut sortierten Kleiderschrank viel mehr Überblick darüber hat, was man besitzt und was eventuell fehlt.
Ich hänge bis auf Tops und T-Shirts alle Oberteile auf Bügel, weil ich so genau sehe, was ich habe (und vor allem das Kombinieren am Morgen viel schneller geht). Das System funktioniert auch in jedem Kleiderschrank: einfach dünne Bügel nehmen und die wichtigsten Oberteile aufhängen.



Tipp 3: kaufen, was man braucht

Der organisierte Kleiderschrank führt dazu, dass man erkennt, ein bestimmtes Kleidungsstück zu brauchen. Ich definiere "brauchen" nicht im Sinne von "meine Socken sind kaputt" (dann muss man sowieso neue kaufen), sondern durch die Kombinationsmöglichkeiten. Der Sinn des bewussten Einkaufens soll nicht sein, sich sämtlichen Konsum zu verbieten, sondern Dinge zu kaufen, die der Garderobe wirklich nutzen.

Es gibt wunderschöne Sachen, die man aber nur zu seltenen Anlässen oder in einer ganz bestimmten Kombination tragen kann. Solche Sachen kaufe ich inzwischen gar nicht mehr, weil diese Stücke für mich reine Geldverschwendung sind. Ein Kleidungsstück im neusten Schnitt, der trendigsten Farbe usw. mag wunderschön sein, aber wann kann man es tragen, wie lange bleibt es modern und wie lange wird es mir dann noch gefallen? Vor allem: muss es wirklich schon wieder etwas Neues sein, oder kann man nicht ein Teil nehmen, was man schon besitzt, und einfach mal wieder tragen?
Auf die Art habe ich Sachen wieder angezogen, die teilweise schon lange im Schrank hängen, die ich aber nie genug beachtet habe.

Ein anderer Punkt sind Basics: jeder hat sie im Schrank, und da sie meist die Basis eines gelungenen Outfits sind, sollten sie umso besser passen und aus gutem Material sein - also gerne etwas investieren und, wenn man ein gutes Stück gefunden hat, mehrfach oder in mehreren Farben kaufen. Vor allem dünne, langärmelige Unterziehshirts kaufe ich mehrfach als Backup, gerne auch im Sale.

Fazit: fragt euch, ob ihr das Teil braucht. Habt ihr ein ähnliches schon zuhause, wollt ihr es nur, weil es billig oder gerade hip ist oder ihr Frustshoppen seid? Dann legt es wieder weg! Wenn ihr euch unsicher seid, lasst es zurückhängen, geht nachhause, schlaft eine Nacht darüber und kauft es nur, wenn es euch dann nicht mehr aus dem Kopf geht.


Tipp 4: auf Qualität achten

Das ist wohl der wichtigste Tipp: kauft nicht jeden Schrott! Wenn ein Kleidungsstück laut Etikett nur Polyester, Acryl oder ähnliche Kunstfasern enthält, lasse ich die Finger davon. Man schwitzt in dem Zeug, es lädt sich auf, zieht leicht Fäden usw. Ich kaufe nur noch Baumwolle oder höchstens noch Viskose, weil das noch die "beste" Kunstfaser ist. Andere Naturfasern wie Seide, Wolle oder Kaschmir sind auch sehr gut (aber teilweise nur für den Winter geeignet).
Neben dem Material auch immer einen Blick auf Verarbeitung und Schnitt werfen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Nur weil etwas günstig ist, sollte man keine Abstriche machen (außer, man hat eine Nähmaschine und kann das billige, tolle Top von XL auf Größe S runterschneidern).

Dasselbe gilt übrigens nicht nur für Kleidung, sondern auch für Accessoires. Ich kaufe seit Jahren nur noch Taschen und Schuhe aus Leder, weil Kunstleder einfach meist billig aussieht, nicht lange hält und ich darin immer schwitze.
Ich kaufe auch nur Echtschmuck, weil ich anderen durch eine Allergie nicht vertrage. Aber auch so würde ich keinen Modeschmuck kaufen, weil ich früher, als die Allergie noch nicht so schlimm war, immer wieder bei H&M/Six/etc. gemerkt habe, wie schnell Stücke anlaufen und unansehnlich werden. Selbst plattiertes Silber (also mit Silber beschichteter Schmuck) ist nicht teuer und hält länger als Modeschmuck.

Fazit: natürlich gibt es kein Verbot, Kunstfasern zu kaufen, ganz realisieren lassen würde sich das ohnehin nicht (z. B. wird meist in Baumwollshirts Polyester oder Acryl beigemischt). Ich bin bis zu einem Anteil von 15% dieser Stoffe tolerant und nehme ein Teil, wenn es mir wirklich gut gefällt, dann trotzdem mit (ist im letzten Jahr ein einziges Mal passiert).


Tipp 5: eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen

Was das Geld angeht: viele sagen immer, dass sie als Schüler/Studenten oder generell wenig Geld haben und deswegen nicht so auf Qualität achten können, wie sie es gerne würden. Meine Meinung dazu: das ist Quatsch! Wie gesagt, ich kaufe mir nicht mal jeden Monat etwas Neues (wobei man sich schon fragen könnte, wie weit alleine jeden Monat ein neues Teil konsumgestört ist) und achte trotzdem auf Material, Verarbeitung etc. Und wenn man etwas wirklich braucht, muss man nicht in teure Läden gehen, um gute Qualität zu bekommen. Auch H&M, Zara, Vero Moda usw. verkaufen Kleidung aus guten Materialien, man muss nur darauf achten.

Damit will ich euch nochmal verdeutlichen, dass ihr euch immer fragen solltet, was euch ein bestimmtes Stück bringt. Wenn ihr wisst, dass ihr es häufig und in vielen verschiedenen Kombinationen tragen könnt, ist es automatisch mehr "wert" als z.B. ein Stück, was nur zu zwei von euren zehn Jeans passt.


Tipp 6: im Sale einen kühlem Kopf bewahren!

Hilfe, es ist Sale, alles ist noch billiger als sonst - was tun? Für den Sale gelten dieselben Regeln wie für normalpreisige Sachen, nur muss man noch mit der kleinen Stimme kämpfen, die flüstert "nimm es mit, es ist so günstig!".
Wenn ihr in so einer Situation seid, nehmt das Teil, betrachtet es nochmal ausgiebig und seht euch den Originalpreis an. Nur wenn ihr bereit wärt, es auch zu diesem Preis zu kaufen, solltet ihr es mitnehmen, weil ansonsten der Sale-Teufel euer Antrieb ist. Ausgenommen sind Mega-Designer-Schnäppchen, aber mal ehrlich, wie oft wird es dazu wohl kommen?

Fazit: auch den auf den ersten Blick sehr verführerischen Sale kann man überstehen, ohne sich in Massen neuer Kleidung wiederzufinden. Ich meide den Sale inzwischen sogar, weil es mich nervt, mich zwischen Massen von Menschen durchzudrängeln, nur um am Ende nichts zu kaufen, weil es sowieso nur Mist gibt :)


Tipp 7: Quittungen aufbewahren

"Was ist das denn für ein Tipp?", werdet ihr euch sicher fragen - aber ich kenne viele, die Quittungen nicht aufheben. Falls ihr etwas umtauschen wollt oder es kaputt geht, seid ihr mit Bon auf der sicheren Seite!
Stopft ihn aber nicht in euer Portemonnaie, sondern legt ihn in die Einkaufstüte und heftet ihn zuhause sofort ab.
Schreibt am besten nochmal als Stichwort oben drauf, was ihr gekauft habt, weil die Bezeichnungen auf dem Zettel nicht immer aussagekräftig sind.


Tipp 8: Onlineshops mit Verstand besuchen

Die ständige Verfügbarkeit im Internet weckt natürlich Begehrlichkeiten. Gerade die Möglichkeit, auf Rechnung zu zahlen, verführt zur Bestellung, weil man ja alles bequem nachhause bekommt, erst später zahlen muss und Sachen auch zurückschicken kann.
Ich surfe natürlich auch immer mal wieder bei H&M, Zara und Co, aber nicht, ohne die anderen Tipps zu berücksichtigen. Wenn man weiß, man man braucht (und was nicht), auf die Qualität achtet und nicht blind im Sale zugreift, ist das Onlineshopping nicht anders als die normalen Geschäfte.


Ich hoffe, es hat jemand den Artikel bis hierher gelesen, und wenn ja, würde ich mich sehr über euer Feedback, eure eigenen Erfahrungen mit bewussterem Shoppen oder andere Anmerkungen sehr freuen!

Kommentare:

  1. Ich finde deine Tipps echt brauchbar, vor allem weil mein Kleiderschrank echt total unordentlich ist. Ich weiß überhaupt nicht was ich alles habe oder ob ich überhaupt noch etwas brauche. In letzter Zeit kaufe ich aber schon bewusster, mittlerweile kaufe ich auch nicht mehr soviel buntes... klingt komisch, aber ich habe immer das Gefühl das kann ich immer nur in einem Outfit kombinieren und das wars dann. Mit schwarzer, grauer und weißer Kleidung bin ich viel kreativer was das angeht.
    Du hast mich gerade echt dazu verleitet zum ersten Mal in meinem Leben eine Kleiderschrank-Bestandsaufnahme zu machen ;))

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  2. Toller Artikel, passenderweise habe ich gerade heute früh meine Kleiderstange und meinen Kram auf Füllmaterial durchsucht..
    Ich shoppe seit einiger Zeit "bewusst" (so in etwa, wie du es beschreibst, wobei ich schon häufiger zum reinen Vergnügen shoppen gehe, ohne etwas zu kaufen und Quittungen sammle ich auch nicht) aber es ist wieder so viel Zeug zusammengekommen, mir sind fast die Augen ausgefallen.. Gut, waren auch viele "Lieblinge" bzw absolute Schrankleichen dabei, die schon bei der vorletzen Aussortierung hätten dabei sein müssen :D
    Nach der heutigen Aktion kann ich aber mit Stolz sagen, nur noch Kaschmir, Seide, Baumwolle und Wolle mein Eigentum zu nennen, die letzten Ramschteile sind ausgemistet! :) Jetzt muss der Kram nur noch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.. das wird auch nochmal eine riesen Aktion, ebay ist wirklich ein Krampf!

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    1. Wie gesagt, dass mit den Quittungen ist so ein Spleen von mir, weil ich eben ein totaler Ordnungsfreak bin :)

      Super, wenn du nur noch "gute" Materialien hast, ich habe selbst noch Teile aus Polyester, die aber eben Lieblingsstücke sind, und momentan bin ich noch zu keiner Trennung bereit (außerdem sind die eben nicht mehr neu, sondern schon länger in meinem Schrank).

      Tipp für Ebay: mach ein Klamottenpaket, da gehen die Leute total drauf ab und man spart sich das stundenlange Einstellen der Einzelteile. Je mehr drin ist, desto besser und desto höher der Erlös, so ist meine Erfahrung!

      Grüße!

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    2. Es ist echt schwer, sich von den alten Teilen zu trennen, aber mittlerweile habe ich mich so mit Edelmaterialien verwöhnt, dass ich den Rest gar nicht mehr getragen habe.. und da ein Umzug ansteht, fiel es noch etwas leichter, auszusortieren.

      Ich bin auch ein totaler Ordnungsfreak, inklusive Listen, Schubladenelementen und doppelt sortiertem Schrank (Jura ist erstens für Kranke und macht zusätzlich krank :D ), aber irgendwie gehen meine Sachen so gut wie nie kaputt, deswegen kam ich nie auf die Idee, Quittungen zu sammeln. Bei Elektroartikeln komm ich irgendwie viel häufiger in die Verlegenheit, was zurückgeben zu müssen. Da das Jahr noch jung ist und erst zwei Käufe getätigt wurden und bei beiden noch der Bon vorhanden ist, versuch ichs aber mal :)

      puhh.. KleiderPAKETE, echt? Wer kauft denn sowas, da ist doch so viel unnützes Zeug bei :) Aber danke für den Tipp; wenn ichs leid bin, einzelne Auktionen zu machen, kommt der Rest zusammen weg!

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    3. Also nach meiner Erfahrung lohnt sich das mit den Kleiderpaketen wirklich! Also "begehrte Trendteile", bei denen man weiß, dass sie gutes Geld bringen werden, natürlich einzeln verkaufen. Alles andere ("normale" Basics etc.) haue ich immer in solche Sammelpakete, wie gesagt, je mehr Teile, desto besser.

      Einzeln würde man die meisten Basics sowieso vermutlich nie verkauft bekommen, oder nur für 1€. Ab 15 Teilen lohnt es sich, würde ich sagen, und wie gesagt, je mehr Inhalt, desto besser. Ich glaube, das liegt daran, dass bei den Leuten dann das Schnäppchen-Gen durchschlägt :)

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  3. Sehr guter Post! Vor allem Tipp 4 beachte ich seit ca. 2 Jahren ganz extrem. Ich kaufe so gut wie nie noch irgendwelchen Polyesterscheiß, da das meistens die Haare fliegen lässt und sich eklig und schnell schwitzig anfühlt. Außerdem ist das so ein Chemie-studier-Spleen von mir, da ich mir dabei immer vorstelle was ich da trage ;).
    Ein Jura-studier-Spleen von dir ist ja wohl Tipp 7, oder? xD. Das sagt mir mein Freund auch IMMER: "Mädchen bewahr die Bons auf"! Der studiert nämlich auch Jura ;).
    Es wär cool, wenn alle so schön nachhaltig kaufen würden.
    grüßchen Clin

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    1. Jaa, ich glaube auch, dass das mit den Bons auch durchs Studium kommt :)
      Wobei ich das auch so sinnvoll finde.. oder bin ich da die Einzige? Mir hat es jedenfalls schon öfter geholfen, etwas zu reklamieren.

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  4. Das mit den Quittungen muss ich mir auch mal vornehmen. Ich hebe die irgendwie immer nur kurz auf, genau bis die Sachen kaputt gehen. Oder super lange, aber die Sachen gehen nicht kaputt. Oderoder. Ansonsten sind das wirklich gute Tipps. Ich habe mir vor drei Jahren vorgenommen, nur noch Sachen mit höchstens 50% Kunstfasern zu kaufen, und vor zwei Jahren dann mit max. 10-20% Prozent. So eine seichte "Entwöhnung" war ganz gut. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie viele Leute gar nicht darauf achten. (Kleine Anekdote: Ich stand letztens bei H&M und habe nach Mützen geschaut und da stand eine Mutter mit Grundschulkind neben mir. Die kleine wollte gerne Lederhandschuhe haben, die reduziert waren. Da meinte die Mutter, ne, das hält doch nicht warm, ich würde dir das und das kaufen. Und gab ihr Schal & Mütze aus 100% Acryl...)
    Viskose ist ja im übrigen auch keine Kunstfaser im klassischen Sinne, da denen ja Cellulose zugrunde liegt. Das kaufe ich gerne und habe auch relativ viele Kleider nur aus Viskose, die sehr angenehm zum Tragen sind.

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    1. Haha, das mit H&M ist ja klasse - das Kind hat mehr Ahnung als die Mutter :)

      Und was das mit der Viskose angeht: du hast recht, eine echte Kunstfaser ist das nicht. Ich werde das auch gleich mal im Post ändern, ich habe nämlich auch viele Sachen aus Viskose oder mit Viskose-Anteil.

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  5. Ein sehr toller Post! Du hast einen super Schreibstil und deiner Gliederung in unterschiedliche Themen, macht das Lesen bis zum Ende des Textes ziemlich einfach :)

    Ich hab dir ja schon geschrieben, dass ich momentan dabei bin mein Kaufverhalten zu überdenken und verändern zu wollen. Die richtige Grundeinstellung scheint zumindest schon mal da zu sein: Ich achte seit mehr als einem Jahr sehr genau auf die Materialien. Da kann die H&M-Bluse noch so schön sein, wenn 100% Polyester auf dem Etikett steht bleibt sie hängen.
    Meine Schwäche ist und bleibt der Sale. Grade am Wochenende war ich in Frankfurt bei COS und bin mit 4 Teilen in der Tüte wieder raus. Allesamt 50% reduziert und Teile, die ich mir zum Originalpreis einfach nicht leisten konnte. Aber vor allem sind sie vielseitig einsetzbar. Da setzen bei mir immer noch gerne mal alle Sinne aus. Aber ich arbeite dran und am nächsten freien Wochenende wird es auch bei mir eine Kleider-Bestandsaufnahme geben, das ist eine super Idee!

    Liebe Grüße :)

    Ach ja, einen Karton für alle Bons habe ich. Das macht die Erfahrung aus dem Einzelhandel, mit dem Bon ist man klar im Vorteil :)

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    1. Danke, ich hatte schon Befürchtungen, ich hätte etwas zu ausufernd geschrieben :)

      Also und was den Sale bei COS angeht: ich kann verstehen, dass du da zugeschlagen hast. Ich kaufe normalerweise auch nur im Sale dort, weil ich eben momentan wenig Geld zur Verfügung habe. Ich habe deine Ausbeute schon auf deinem Blog gesehen, echt schön :)

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  6. oh wow, das sind super Tipps!!! Die werde ich brauchen! Danke für den Link! Ja das langsame entwöhnen klappt bei mir einfach nicht, deshalb mache ich diesen kalten Entzug mit meinem Shopping Verbot für 6 Monate. Ich will wirklich was dabei lernen und erfahren und ich denke am Ende wird es eine rein positive Erfahrung sein mit vielen Hochs und Tiefs :)
    Hoffe du begleitest mich und meinen Blog dabei :)

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    1. Vielen Dank :)
      Also 6 Monate wirklich gar nichts zu kaufen, würde wahrscheinlich sogar mir als Shopping-Entwöhnte schwerfallen, daher werde ich dein "Experiment" gerne verfeolgen :)

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  7. ist dein Blog zufällig auf Facebook? Würde dir da gerne folgen!

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  8. Ok, dann über Bloglovin! Erinnere mich jetzt auch wieder, SORRYYYY!!! VOll peinlich, dass ich es nicht gleich gecheckt habe, naja, die Zusammenführung von Off- und Online Welt ist manchmal verwirrend ;)

    Fashion Week fällt leider für mich aus, da ich grad in der Woche ganz viele Überstunden machen muss und fast non stop arbeiten muss. Vielleicht schaffe ich es zum Blogger Café, das ist aber auch sehr unwahrscheinlich, leider!!!

    Vielleicht sehen wir uns danach irgendwann mal? Wäre toll!

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  9. Ein wirklich toller Post! :)
    Die Idee ist super ich habe auch unbewusst angefangen zu sotieren und zu sparen, vorallem zu kaufen was ich mir schon wirklich wünsche und nicht drauf loszujagen.
    Dieses Jahr werd ich erstmal bis zur hälfte einen shoppingbreak machen, um zu spaaren spaaren spaaaren :)
    Aber dein Post ist wirklich sehr sehr hilfreich.
    Liebst, Patricia

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  10. Ich kann mich nur anschließen, ein toller Artikel. Viele Sachen davon beachte ich schon und die Bons hebe ich auch auf, zumindest bei Teilen, die richtig teuer waren.
    Und ich kann noch einen Tipp anbringen: bei Sachen die ich nicht so dringend brauche, die mir aber auf den ersten Blick gefallen (z.B. Ballerinas, könnte ich ständig kaufen)lasse ich sie mir bis zum nächsten Tag zurücklegen und schlafe eine Nacht drüber. SO kann ich zu Hause in Ruhe überlegen, ob ich sie meine Outfits sinnvoll ergänzen, bzw wenn ich sie vergesse, waren sie sowieso nicht so toll. Wenn ich die ganze Zeit an nix anderes denken kann, gehe ich am nächsten Tag wieder in den Laden und kaufe sie. Auf die Art und Weise habe ich meiner Meinung schon ein paar Fehlkäufe vermieden :) .
    LG Kristin

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  11. Liebe Sue, danke für den Link! Toller Post, ich bin schon gespannt wie es mir mit meinem Projekt ergeht :-)
    Vllt begleitest du mich ja dabei. Würde mich freuen, xx

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