Donnerstag, 31. Januar 2013

MBFWB: Fashionbloggercafe 1/2013

Ich möchte noch kurz einen kleinen Beitrag zum diesjährigen Januar-Fashionbloggercafe schreiben, weil ich mich immer sehr darauf freue und jedes mal mit einem Lächeln hingehe und danach auch wieder mit einem Lächeln nachhause komme.
Das Bloggertreffen ist für mich eine der schönsten Seiten des Bloggerdaseins: supernette Menschen mit denselben Interessen treffen, Kuchen essen, Basteln und am Schluss eine tolle Goodiebag geschenkt bekommen - wunderbar!

Dieses Mal wurde das Treffen unter anderem von Sally Hansen und Passionata gesponsert, dessen PR-Teams wahlweise Nägel lackierten und mit kleinen Präsentationen die neue Frühlingskollektion vorstellten (wer hat wohl was gemacht?). Ich habe mit einigen der Passio-Mädels am Dawanda-Tisch gebastelt und erfuhr, dass die pinken Tüten am Ausgang ein kleines Geschenk von Passionata für uns seien. (Ich hätte sowieso nach der Tüte gefragt, auch ohne Inhalt, weil ich die Farbe so schön fand. Können mehrere Leute bezeugen.)

Als ich am Ende gehen wollte, waren sie aber eigentlich schon alle - aber die Mädels haben mir schnell noch eine zusammengestellt. Drin war ein pinker, gepunkteter Regenschirm (hallo, genial!) und unter anderem dieser superniedliche Slip.
Ich habe erst überlegt, ob ich das Bild posten soll, aber da ich im Sommer auch schon mal meine Bikinis gezeigt habe, was solls :) Und mit den Schleifen und Rüschen und Pünktchen sieht er einfach nur süß aus - eigentlich überhaupt nicht mein Stil - aber man soll ja nie nie sagen!

Freitag, 25. Januar 2013

DIY: Vasen aus kleinen Glasflaschen


Heute habe ich ein kleines und schnelles DIY für euch: eine Zimmer-Dekoration mit kleinen Glasflaschen als Vasen.
Sie ist zwar weder sonderlich innovativ oder ausgefallen, aber dafür wirklich schön, wie ich finde (und immerhin so einfach, dass man sie auch zwischendurch schnell hinbekommt).


Wie ich zu der Idee kam? Auf der Fashion Week gibt es ja an jeder Ecke Getränke in besonders stylishen Flaschen umsonst.


Weil ich schöne Sachen nicht gerne wegschmeiße, habe ich mir 3 der schnieken Lemonaid-Flaschen eingepackt und zuhause schnell mit Kordel und Gaze umwickelt und zu Vasen umfunktioniert.


Auf einem Stapel aus Coffetable-Magazinen und Glossyboxen (sie sind so wunderschön rosa) machen sie sich ganz gut, non?

Donnerstag, 24. Januar 2013

nail of the day: MAC "Everything that Glitters" [ + new in: Sally Hansen]


Den "Everything that Glitters"-Nagellack aus der Glamour Daze Limited Edition von MAC hatte ich Anfang Dezember am MAC-Counter entdeckt und mich sofort verliebt. Damals war aber leider nur noch der Tester da, der Lack selbst war ausverkauft.
Auch im Internet sah es zuerst schlecht für mich aus, aber der Weihnachtsmann hat es scheinbar trotzdem geschafft, noch eine Flasche aufzutreiben :)

Der Lack soll zwar nicht billig sein (hat mir der Weihnachtsmann erzählt), aber dafür sieht er wunder-wunderschön aus und hält mich Base- und Topcoat auch ziemlich lange, ohne abzusplittern (bei mir 4-5 Tage). Ich trage ihn übrigens mit 2 Schichten auf, weil er mir mit einer Schicht an manchen Stellen noch zu durchsichtig ist.
Falls er noch irgendwo zu bekommen sein sollte: Kaufempfehlung! Wer ihn nicht mehr bekommt: der "The Black Knight" von Butter London kostet genau soviel und sieht fast exakt so aus (war mein Backup-Plan für den Fall, dass ich MAC nicht mehr bekomme).


Übrigens konnte ich mich beim Fashionbloggercafe mit Lacken von Sally Hansen eindecken, weil ich bis zum Ende um 18 Uhr da war und die PR-Mädels "die ganzen Lacke nicht wieder mitschleppen" wollten, also durfte man sich soviel nehmen, wie man wollte. Nun ja, da habe ich mich dann nicht zweimal bitten lassen :)

Mittwoch, 23. Januar 2013

coming up: wieder mal Sonnenbrillen

"Was hat die nur mit Sonnenbrillen im Winter?", werdet ihr euch fragen...

Witzig: neulich habe ich in einem Beitrag geschrieben, dass von sechs Sonnenbrillen fünf in tortoise sind, aber nur eine in schwarz. Daraufhin meldete sich Sunglasses Shop bei mir und bot mir an, mir aus dieser Misere herauszuhelfen, indem sie mir eine schwarze Sonnenbrille zur Verfügung stellen. Ich durfte mir ein schwarzes Modell der Marke Le Specs aussuchen, zur Wahl standen dabei die Runaways (links) und die Lost Boys (rechts).

Wollt ihr raten, für welche ich mich entschieden habe? Ich freue mich schon sehr auf die Ankunft des guten Stücks und werde das Rätsel dann auch bald auflösen!

Dienstag, 22. Januar 2013

Erfahrungsbericht: Ombre Hair mit Loreal Preference Wild Ombres


Vielleicht ist es euch im letzten Outfit schon aufgefallen: ich habe mir die Haare Ombre gefärbt! Da die liebe Lotte sich einen Post dazu gewünscht hat: hier kommt er.

Die Idee dazu kam mir spontan an Silvester, was mich dazu verleitet hat, sofort das Loreal Wild Ombres-Färbeset zu kaufen. Letzte Woche habe ich mich dann endgültig dazu durchgerungen, das Ombre zu färben.
Ich hatte vorher komplett ungefärbte Haare und ich liebe meine Haarfarbe, daher hat die Entscheidung etwas gedauert :)

Es gibt das Loreal-Set in 3 Nuancen, für blondes, hellbraunes und dunkelbraunes Haar - weil es die dritte aber nicht gab, habe ich die für hellbraunes Haar (Nr. 2) genommen.
Clevererweise fiel mir erst später ein, dass ich für den Blog hätte Fotos machen können, daher gibt es nur die fertigen Bilder meiner Haare.

Nach dem Anmischen der Blondierung habe ich sie strähnchenweise mit dem beiliegenden Kamm aufgetragen und mich dabei rundherum durchgearbeitet.
Da ich kurze Haare habe, ging es ziemlich flott, bloß hinten war es schwierig, weil ich trotz Spiegel kaum was gesehen habe. Im Endeffekt war es aber machbar, es hieß also warten und einwirken lassen. Laut Anweisung soll man die Blondierung 25 - 45 Minuten im Haar lassen. Ich wurde natürlich schon nach 10 Minuten unruhig, weil meine dunklen Haare schnell hell aussahen.


Ich habe aber doch eine halbe Stunde durchgehalten, die Farbe dann ausgewaschen und die beiliegende Spülung verwendet. Weil ich aber schon bei Waschen gemerkt habe, dass meine Haare super strapaziert und verknotet waren, habe ich sie gar nicht erst groß durchgekämmt, sondern gleich eine Intensivkur aufgetragen. Normalerweise soll man eine kleine Portion 5 Minuten einwirken lassen - ich habe die ganze aufgehellte Partie ausreichend eingeschmiert, ein Handtuch um den Kopf gewickelt und die Kur über eine Stunde einwirken lassen.
Danach waren die Haare wie vor dem Färben, kämmbar und fühlten sich gut an, daher kann ich eine ausgedehnte Intensivkur nur empfehlen.


Vor dem Färben habe ich mir gesagt, dass ich mir die Haare bei einem Färbeunfall immer noch Abschneiden kann. Im Endeffekt bin ich aber super zufrieden mit dem Ergebnis und werde die Haare erstmal so lassen. Ich muss zwar sowieso bald die Spitzen schneiden lassen, aber trotzdem dürfte noch genug Ombre übrigbleiben.

Ich weiß, dass Ombre Hair nicht jedermanns Geschmack ist, weil es eben nach rausgewachsener Farbe aussieht.
Ich frage trotzdem: gefällt es euch?

Montag, 21. Januar 2013

getestet: Glossybox Januar 2013 [Beauty Compass Edition]

Es ist wieder so weit: der Monat ist schon zu mehr als der Häfte vorbei, was bedeutet, dass endlich wieder Glossybox-Time ist! Ich bin ja inzwischen regelrecht süchtig nach dem Auspacken der Box (scheinbar mein Ersatz fürs Tüten leeren nach dem Shoppen)!
Die Januar-Box steht unter dem Motto "Beauty Compass" und soll mit Produkten aus verschiedenen Ländern eine Beauty-Weltreise symbolisieren. Auf jeden Fall lässt die Beschreibung eine pflegelastige Box vermuten.
In meiner Box sind folgende Produkte enthalten:

Der Makeup-Pinsel von BM Beauty aus Kunsthaar ist von der Festigkeit genau richtig, weder zu weich, noch zu hart. Ich werde ihn für Stellen benutzen, die sich mit meinem normalen Pinsel nicht gut erreichen lassen, z.B. für den Augenwinkel.
Originalprodukt (Stück ab 7,50€)

Das Sun Protection Sun Fluid 50+ von Eucerin ist ein Sonnenschutz für normale und Mischhaut mit Faktor 50. Es ist ein Apothekenprodukt und dementsprechend teuer (aber auch hochwertig). Momentan braucht man zwar keine Sonnencreme, aber irgendwann wird die Sonne ja hoffentlich mal wieder scheinen.
Originalprodukt (50 ml für 15,00 €)

Der Institut Karite Extra Gentle Hair Conditioner ist das erste Produkt, was wirklich nach Beauty-Reise klingt (wobei man die Sonnencreme auf so einer Reise immerhin nutzen könnte). Er enthält Karite-Butter und soll die Haare stärken, glätten und glänzen lassen. Wird sofort in meinen Ombre-Spitzen getestet.
30 ml Probe (Originalprodukt 200 ml für 12,60€)

Das einzige Teil, was in der Box zur dekorativen Kosmetik gehört, ist der ModelCo Lip Enhancer Illusion Lip Liner und repräsentiert Amerika auf der Beauty-Reise. Leider ist er für mich nicht brauchbar, weil die Farbe zu hell für meine Lippen ist. Positiv an dem Stift: in der Kappe ist ein Anspitzer integriert, also nie wieder Probleme bei zu kurzer Mine.
Originalprodukt (1,5 g für 17,00 €)

Das letzte Produkt, das Haut- und Haarshampoo von Prija, passt auch zum Thema, denn es klingt sehr indisch. Der Geruch ist relativ herb und würzig, ich würde sagen, fast etwas männlich. Passt gut ins Reisetäschchen und wird daher in den nächsten Urlaub mitkommen.
40 ml Probe (Originalprodukt 380 ml für 16,95 €)

Auch diesmal gibt es wieder ein Glossybox-Goodie, diesmal eine Goldkamille Heilerde-Maske von Luvos (gab es im Oktober schon mal, aber in einer anderen Sorte). Passt ebenfalls zum Thema.


Fazit: 
Die Box hat ihr Thema ganz gut getroffen, zumindest, was den Pflegeanteil angeht. Ich hätte mir bei "Beauty Compass" als Reise in ferne Schönheitswelten aber gewünscht, dass etwas mehr Make-Up enthalten ist.
Genau das denke ich mir bei fast jeder Box, einfach deshalb, weil ich der Meinung bin, dass nicht jede Box zu einem Großteil aus Pflege bestehen sollte. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur jedes mal Pech und bekomme immer die Boxen, die besonders viel Pflege beinhalten. Aber ich will gar nicht so viel meckern, weil der Inhalt ja sehr hochwertig ist. Besonders über die Sonnencreme freue ich mich, da ich es wichtig finde, sich vor der Sonne zu schützen, bei aller Liebe zum Sonnenbaden.

Die Box wurde mir von Glossybox kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Sonntag, 20. Januar 2013

Bye fashion-and-i.blogspot.com, hi tmdfashion.com!

Vielleicht ist es euch ja schon auf den Wasserzeichen der letzten Bilder oder an der URL selbst aufgefallen: ich habe eine eigene Domain!
Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt und mich letztlich dafür entschieden. Warum? Weil es einfach kürzer ist als die vorherige URL, die sich sowieso niemand merken konnte, und weil mein Blog inzwischen anders heißt.

Fashion&I war vor 5 Jahren, heute heißt der Blog (und das schon seit langem) truly madly deeply! Mich hat es extrem genervt, dass er von vielen immer noch so genannt wurde, wie die URL vermuten ließ.
Für euch als Leser ändert sich nichts, weil die alte URL bestehen bleibt, die leitet euch nur auf die neue Domain weiter. Ihr könnt aber der Einfachheit halber auch einfach eure Abonnements auf www.tmdfashion.com umstellen, wenn ihr mögt. Bloglovin ist informiert, dort wird euer Abonnement bald von selbst auf die neue Domain umgestellt.

Möglicht gemacht hat das Ganze übrigens das Domain-Sponsoring von Kleidung.com, ein großer Dank geht dabei an Steven, der sich um alles gekümmert hat. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, klickt einfach auf den Link.

MBFWB: die schönsten Momente in Bildern

Als krönenden Abschluss habe ich heute den Post mit meinen Lieblingsmomenten der Fashion Week für euch. Ich habe extra nur 6 Bilder ausgesucht, damit der Post nicht zu lang wird, ich denke, dann reicht es euch auch mit Posts von der Fashion Week.

Und die Preise für die schönsten Momente gehen an:
schönster Ausschnitt: Lena Hoschek

schönste Verwendung von Fransen: Dimitri

schönste Blusen / schönste Farbe: Mongrels in Common

wunderschönstes Model EVER: Zoe Ona

witzigste Frisur + witzigstes Styling / Bling-Bling-Sonderpreis: Miranda Konstantinidou

glamourösteste Frisur: Zoe Ona

Samstag, 19. Januar 2013

MBFWB: Mongrels in Common AW 2013/14 Showcase

Von allen Events der Fashion Week habe ich mich besonders auf die Kollektionspräsentation von Mongrels in Common gefreut. Ich bin begeistert von den zeitlosen Kreationen, seit ich seit mehreren Saisons von den Mongrels erleben durfte.

Generell mag ich von den Farben her immer lieber die Sommerkollektionen, aber die Schnitte und Accessoires sind genauso genial wie immer. Würde ich nicht gerade auf eine Bluse aus der letzten Sommerkollektion sparen, würde ich mich glattweg für die hellrosa-farbene entscheiden (Mitte rechts).

Freitag, 18. Januar 2013

MBFWB: Zoe Ona AW 2013/14

Bilder via Mercedes-Benz Fashion / Getty Images
Heute war ich auf der Show von Zoe Ona, dem 2011 gegründeten Label der Kölnerin Andrada Ona, die vorher übrigens Ärztin war und diesen Beruf für ihr Label aufgab. Ich hatte keine Ahnung, was ich von der Show erwarten sollte, weil es im Internet kaum Bilder gab, daher war ich umso gespannter, was mich erwarten würde.

Eröffnet wurde die Show mit Teilen aus Strick wie schweren Cardigans und Kleidern in Braun- und Beigetönen. Auch Verwendung fanden Prints (teilweise abstrakt, s. unten Mitte, teilweise Blümchen) und goldene und silberne Highlights wie der Rock unten rechts.
Auch bei Zoe Ona wurde der allgegenwärtige Pelz eingesetzt, aber nicht als Mantel/Jacke, sondern als Cape, Bolero oder Besatz an einer Strickjacke.

Alles in allem eine erfrischend tragbare Kollektion, die am Schluss tolle Abendkleider zu bieten hatte, zwei davon seht ihr oben. Gemodelt hat auch die wunderschöne Lena Gercke, wobei mein absolutes Lieblingsmodel der ganzen Fashion Week eine Asiatin war (unten links) - dazu kommt aber noch ein separater Post mit den schönsten Eindrücken meiner Fashion Week.

Donnerstag, 17. Januar 2013

MBFWB: Greenshowroom @ Adlon

Heute habe ich noch einen Post von der Fashion Week für euch: ich hatte gestern nach der Show von Dimitri die Möglichkeit, den Greenshowroom im Adlon und die dortige Salonshow zu besuchen.
Der Grenshowroom ist eine kleine, aber feine Ausstellung nachhaltiger Mode und Accessoires aus dem High End-Bereich, die zu jeder Fashion Week im Adlon stattfindet.

Die Salonshow zeigt einen Teil der ausgestellten Teile in ziemlich ausgefallenem Ambiente: mehrere Säle des Adlon werden verbunden, Stühle entlang des "Laufstegs" aufgestellt und los gehts. Was ich dabei nur etwas gemein finde: die Models müssen mit teilweise > 10 cm hohen Schuhen auf sehr flauschigem Teppich laufen - ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass keine der Damen stolpert oder schlimmer.

Die Sachen gefallen mir ausnahmslos gut, sie sind zwar eher tragbar ala couturig, aber ich muss auch sagen, dass ich lieber Designs mag, die ich auch anziehen könnte, als welche, die ich nur ansehen kann. Fazit: grüne Mode sieht nicht nach Ökolatschen-Bioladen-usw. aus, sondern wirklich gut. Ich habe mir jedenfalls einige Labels gemerkt und werde mal in der nächsten Zeit ein Auge auf die weiteren Kollektionen werfen.

Und zu guter Letzt noch das Video der Show:

150113 [Fashion Week Tag 1]


Hier seht ihr noch mein Outfit vom ersten Tag der Fashion Week. Ich trage ein Top von H&M Trend, eine beschichtete Hose von H&M, eine Bikerjacke von Pimkie und Pistol Boots von Görtz.
Keine Angst, oben drüber hatte ich noch einen warmen Daunenmantel an, aber der wäre für das Foto natürlich nicht besonders förderlich :)

Auf dem Bild kann man es nur erahnen, aber ich wurde geschminkt von der wunderbaren Franziska von Jacks Beauty Department, die im F95 Store am Gleisdreieck die zweite Ausgabe der Jacks Beauty Issue vorgestellt haben. Mehr dazu gibt es in einem späteren Post!

P.S.: erkennt jemand eine kleine Veränderung an meinen Haaren?

Mittwoch, 16. Januar 2013

MBFWB: Dimitri AW 2013/14

Bilder via Mercedes-Benz Fashion / Getty Images
Nachdem es gestern bei Lena Hoschek Retromode zu sehen gab, begeisterte heute Dimitri mit schönen cleanen Schnitten, durchschlagender Farbkraft und opulenten Pelzmänteln.
Die Kleider sind wie immer sehr feminin und entweder sehr auffällig (siehe oben Mitte) oder elegant (oben rechts).
Schön fand ich die Kombination Rock + Pullover + Kragenkette: obwohl sie nicht neu erfunden wurde, gefällt sie mir deshalb, weil das Outfit durch die Farb- und Materialwahl besonders aussieht. Wie toll ist bitte der türkise kurze Lederrock?

Bei der verwendeten Stoffen waren Chiffon, Leder, Kaschmir und Pelz besonders dominant. Ich möchte an dieser Stelle nicht die Diskussion über Pelz neu entfachen, weil ich denke, dass das nicht an diese Stelle gehört, sondern vielmehr eines eigenen Posts bedürfte.
Mein Lieblingsteil ist zwar teilweise tierischen Ursprungs, aber dafür mussten nur Haare gelassen werden: mir hat es der dunkelblaue Militär-Mantel sehr angetan!

Wie gefallen euch die Farben? Ich bin ja sehr in das Saphirblau verliebt und muss zugeben, dass die Farbe gut in die Wintersaison passt, aber trotzdem eine schöne Abwechlsung zum üblichen Grau und Schwarz sein dürfte!

Dienstag, 15. Januar 2013

MBFWB: Lena Hoschek AW 2013/14

Bilder via Mercedes-Benz Fashion / Getty Images

Heute hat die Berlin Fashion Week Herbst-/Winter 2013/14 begonnen und ich habe mich mit K. zusammen in den Rummel gestürzt. Da ich "nebenbei" noch Uni habe, habe ich mir diesmal vorgenommen, nicht alles zu besuchen, was möglich ist, sondern nur zu Events zu gehen, die ich wirklich interessant finde.
Los ging es mit der wundervollen Lena Hoschek, die mich in den letzten Saisons immer mit ihrer Retro-Mode begeistert hat.

Da die Show etwas Verspätung hatte, nahm ich schon mal den Inhalt der Goodiebag in Augenschein und fand einen wunderschönen Paperblanks-Kalender, einen Nagellack, einen Schlüsselanhänger von Lena Hoschek, eine iPhone-Hülle (geht an Mami), ein Maniküreset für unterwegs...
An der Stelle kann ich nur ein großes Lob aussprechen: die Goodiebags von Lena Hoschek sind immer die besten von allen!

Die Show wurde von Musik begleitet, die zeitweise klang wie eine Mischung aus russischer Volksmusik und Disco. Was mich zunächst irritierte, stellte sich als absolut passend heraus, als das erste Model auf den Laufsteg trat. Die kommende Herbst-/Winterkollektion ist inspiriert von Russland, erkennbar an den Mustern der Kleidung, den Hals- und Kopftüchern und den Flechtfrisuren.
Einerseits ist die Kollektion extrem rotlastig und musterdominiert, während der andere Teil überwiegend schwarz ist und viel Spitze enthält. Meine Favoriten habe ich euch mal rausgesucht und eine Collage gebastelt. Weil das Licht immer extrem schlecht ist, habe ich die offiziellen Bilder genommen, auf denen man auch was erkennen kann :)

Montag, 14. Januar 2013

Trendwatch: Sonnenbrillen in Tortoise

Brillen via Smartbuyglasses, im Uhrzeigersinn: 1. Ray Ban, 2. Calvin Klein, 3. Ray Ban, 4. Marc Jacobs
Heute möchte ich euch gerne meine Lieblingsfarbe für Sonnenbrillen-Gestelle vorstellen: Tortoise. Klar, man könnte auch einfach "braun gefleckt" sagen, aber mal ehrlich, das klingt einfach nicht so cool wie tortoise :)
Und bevor jemand meckert, ich würde euch ständig mit Sonnenbrillen nerven: ich habe vier Modelle gefunden, die ich vom Fleck weg kaufen könnte, weil sie ziemlich reduziert sind. Würdet ihr meine Sonnenbrillensammlung kennen, würdet ihr mir sagen, dass ich schon 5 Stück in der Farbe habe, die den obigen seeeehr ähnlich sind - aber dabei ist es wie mit schwarzen Schuhen, die sehen auch NIE gleich aus!

Jedenfalls passt Tortoise meiner Meinung nach perfekt zu Wayfarer- oder Oversized-Modellen, währenddessen ich zum Beispiel Aviator-Gestelle damit furchtbar finde (vielleicht, weil sie mir nicht stehen). Die beiden klassischsten Vertreter stammen natürlich von Ray Ban, die Modelle heißen übrigens Meteor und Erika. Etwas viereckiger ist das Modell von Calvin Klein, und die Brille von Marc Jacobs ist dann für diejenigen, die sich gerne wirklich hinter ihrer Brille verstecken möchten.

P.S.: ich habe 6 Sonnenbrillen. Davon sind tatsächlich fünf in tortoise und nur eine ist schwarz :)

Habt ihr auch eine Lieblingsfarbe für Sonnenbrillen (oder Brillen im Allgemeinen) oder kauft ihr die, die euch ansprechen, egal welche Farbe?

Sonntag, 13. Januar 2013

Happy Birthday, lieber Blog - truly madly deeply wird 5 Jahre alt!

Ihr lest richtig - heute wird mein Blog 5 Jahre alt! Ich möchte daher allen Leserinnen und Lesern danken, die hier fleißig mitlesen und kommentieren. Ihr habt mir so das eine oder andere ermöglicht, sei es der Besuch der Fashion Week (nächste Woche geht es wieder los!) oder Geschenke, die mir von Firmen oder PR-Agenturen zugesendet werden.

Ich habe mir alle eure Anregungen aus dem letzten Post (darüber, was ihr gerne lesen möchtet) notiert und werde mich daran machen, sie hier nach und nach einzuarbeiten.
Ansonsten: auf ein neues Jahr und falls jemand weitere Hinweise hat, immer her damit!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Was würdet ihr gerne auf meinem Blog lesen?

Ich möchte mich heute nochmal für die tolle Resonanz auf meinen letzten Post, den Erfahrungsbericht über das bewusstere Shoppen, bedanken.
Daher habe ich mir überlegt, ob ihr anstatt von Oufitposts und Modezeugs vielleicht mehr Text auf meinem Blog lesen möchtet.

Wenn Interesse besteht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mal eure Wünsche hinterlasst, was ihr gerne lesen würdet!
Für andere Anregungen bin ich auch dankbar, was gefällt euch, was kann ich besser machen oder...

Samstag, 5. Januar 2013

Erfahrungspost: bewussteres und nachhaltigeres Shoppen

Heute kommt der versprochene Post zum Thema "bewusster und hochwertiger Einkaufen". Achtung: sehr, sehr viel Text!

Zur Einführung: ich habe mich vor inzwischen fast einem Jahr dazu entschieden, weniger einzukaufen, und wenn, dann möglichst hochwertige Sachen. Warum? Ganz einfach: aufgrund meines Studiums hatte (und habe) ich einfach weniger Geld zur Verfügung. Da lag es nahe, den Konsum einzuschränken und gleichzeitg mehr Wert auf Qualität zu legen - ein Gedanke, den meines Erachtens viele haben, bzw. lese ich es oft auf anderen Blogs.
Gerade am Anfang war es oft schwer, durchzuhalten, weil man überall damit konfrontiert wird, was man wie billig shoppen kann. Aber mit der Zeit fiel es mir immer leichter, und wenn man etwas Disziplin aufbringt, dürfte man kein Problem mit dem Shopping-Ziel haben.

Am Anfang muss jedoch eine Erkenntnis stehen: wieviel kaufe ich und will ich das wirklich einschränken? Wer sich in der Rolle des Konsumierens wohl fühlt, wird schnell ernüchtert sein, denn natürlich wird das schöne Gefühl, etwas Neues gekauft zu haben, fehlen. Wenn man aber bereit ist, seine Shopping-Gewohnheiten umzustellen, ist das schon der erste Schritt zum bewussten Einkaufen!
Das soll jetzt kein Anti-Konsum-Post werden, aber ich habe mich schon irgendwann gefragt, ob mein Leben wirklich nur daraus bestehen sollte, jeden Monat weitere unnötige Kleidung anzuhäufen.

Was ich euch im Folgenden beschreibe, kann und soll keine Anleitung sein, sondern nur zeigen, wie ich mein Shoppingverhalten geändert habe und euch inspirieren oder helfen, bewusster einzukaufen.


Tipp 1: Kleiderschrank inspizieren

Vermutlich der älteste Tipp der Welt, aber wirkungsvoll: zuerst solltet ihr eine Bestandsaufnahme eurer Kleidung machen, um festzustellen, was ihr hat und was ihr braucht. Ich bin eine Ordnungsfanatikerin, daher habe ich eine Liste, die vorne am Schrank hängt, so habe ich immer einen Überblick. Als Anregung habe ich übrigens diese Liste genommen.

Bei der Gelegenheit können auch gleich Sachen ausgemistet werden. Ich habe alles, was ich nicht mehr mochte, bei Ebay verkauft, "Refinanzierung" quasi. Zusatztipp: bei Ebay verdient man eher Geld als bei Kleiderkreisel, dort sind die User mehr auf Schnäppchen aus bzw. wollen die Ware dann doch nicht.
Ich überprüfe regelmäßig, ob mir meine alten Sachen noch gefallen (ich habe ja nicht alles aussortiert), und was ich dann aussortiere, wird verkauft.


Tipp 2: Kleiderschrank organisieren

Zum Thema "Organisation des Kleiderschranks" könnte ich einen kompletten zweiten Post schreiben, daher beschränke ich mich auf den Hinweis, dass man in einem gut sortierten Kleiderschrank viel mehr Überblick darüber hat, was man besitzt und was eventuell fehlt.
Ich hänge bis auf Tops und T-Shirts alle Oberteile auf Bügel, weil ich so genau sehe, was ich habe (und vor allem das Kombinieren am Morgen viel schneller geht). Das System funktioniert auch in jedem Kleiderschrank: einfach dünne Bügel nehmen und die wichtigsten Oberteile aufhängen.



Tipp 3: kaufen, was man braucht

Der organisierte Kleiderschrank führt dazu, dass man erkennt, ein bestimmtes Kleidungsstück zu brauchen. Ich definiere "brauchen" nicht im Sinne von "meine Socken sind kaputt" (dann muss man sowieso neue kaufen), sondern durch die Kombinationsmöglichkeiten. Der Sinn des bewussten Einkaufens soll nicht sein, sich sämtlichen Konsum zu verbieten, sondern Dinge zu kaufen, die der Garderobe wirklich nutzen.

Es gibt wunderschöne Sachen, die man aber nur zu seltenen Anlässen oder in einer ganz bestimmten Kombination tragen kann. Solche Sachen kaufe ich inzwischen gar nicht mehr, weil diese Stücke für mich reine Geldverschwendung sind. Ein Kleidungsstück im neusten Schnitt, der trendigsten Farbe usw. mag wunderschön sein, aber wann kann man es tragen, wie lange bleibt es modern und wie lange wird es mir dann noch gefallen? Vor allem: muss es wirklich schon wieder etwas Neues sein, oder kann man nicht ein Teil nehmen, was man schon besitzt, und einfach mal wieder tragen?
Auf die Art habe ich Sachen wieder angezogen, die teilweise schon lange im Schrank hängen, die ich aber nie genug beachtet habe.

Ein anderer Punkt sind Basics: jeder hat sie im Schrank, und da sie meist die Basis eines gelungenen Outfits sind, sollten sie umso besser passen und aus gutem Material sein - also gerne etwas investieren und, wenn man ein gutes Stück gefunden hat, mehrfach oder in mehreren Farben kaufen. Vor allem dünne, langärmelige Unterziehshirts kaufe ich mehrfach als Backup, gerne auch im Sale.

Fazit: fragt euch, ob ihr das Teil braucht. Habt ihr ein ähnliches schon zuhause, wollt ihr es nur, weil es billig oder gerade hip ist oder ihr Frustshoppen seid? Dann legt es wieder weg! Wenn ihr euch unsicher seid, lasst es zurückhängen, geht nachhause, schlaft eine Nacht darüber und kauft es nur, wenn es euch dann nicht mehr aus dem Kopf geht.


Tipp 4: auf Qualität achten

Das ist wohl der wichtigste Tipp: kauft nicht jeden Schrott! Wenn ein Kleidungsstück laut Etikett nur Polyester, Acryl oder ähnliche Kunstfasern enthält, lasse ich die Finger davon. Man schwitzt in dem Zeug, es lädt sich auf, zieht leicht Fäden usw. Ich kaufe nur noch Baumwolle oder höchstens noch Viskose, weil das noch die "beste" Kunstfaser ist. Andere Naturfasern wie Seide, Wolle oder Kaschmir sind auch sehr gut (aber teilweise nur für den Winter geeignet).
Neben dem Material auch immer einen Blick auf Verarbeitung und Schnitt werfen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Nur weil etwas günstig ist, sollte man keine Abstriche machen (außer, man hat eine Nähmaschine und kann das billige, tolle Top von XL auf Größe S runterschneidern).

Dasselbe gilt übrigens nicht nur für Kleidung, sondern auch für Accessoires. Ich kaufe seit Jahren nur noch Taschen und Schuhe aus Leder, weil Kunstleder einfach meist billig aussieht, nicht lange hält und ich darin immer schwitze.
Ich kaufe auch nur Echtschmuck, weil ich anderen durch eine Allergie nicht vertrage. Aber auch so würde ich keinen Modeschmuck kaufen, weil ich früher, als die Allergie noch nicht so schlimm war, immer wieder bei H&M/Six/etc. gemerkt habe, wie schnell Stücke anlaufen und unansehnlich werden. Selbst plattiertes Silber (also mit Silber beschichteter Schmuck) ist nicht teuer und hält länger als Modeschmuck.

Fazit: natürlich gibt es kein Verbot, Kunstfasern zu kaufen, ganz realisieren lassen würde sich das ohnehin nicht (z. B. wird meist in Baumwollshirts Polyester oder Acryl beigemischt). Ich bin bis zu einem Anteil von 15% dieser Stoffe tolerant und nehme ein Teil, wenn es mir wirklich gut gefällt, dann trotzdem mit (ist im letzten Jahr ein einziges Mal passiert).


Tipp 5: eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen

Was das Geld angeht: viele sagen immer, dass sie als Schüler/Studenten oder generell wenig Geld haben und deswegen nicht so auf Qualität achten können, wie sie es gerne würden. Meine Meinung dazu: das ist Quatsch! Wie gesagt, ich kaufe mir nicht mal jeden Monat etwas Neues (wobei man sich schon fragen könnte, wie weit alleine jeden Monat ein neues Teil konsumgestört ist) und achte trotzdem auf Material, Verarbeitung etc. Und wenn man etwas wirklich braucht, muss man nicht in teure Läden gehen, um gute Qualität zu bekommen. Auch H&M, Zara, Vero Moda usw. verkaufen Kleidung aus guten Materialien, man muss nur darauf achten.

Damit will ich euch nochmal verdeutlichen, dass ihr euch immer fragen solltet, was euch ein bestimmtes Stück bringt. Wenn ihr wisst, dass ihr es häufig und in vielen verschiedenen Kombinationen tragen könnt, ist es automatisch mehr "wert" als z.B. ein Stück, was nur zu zwei von euren zehn Jeans passt.


Tipp 6: im Sale einen kühlem Kopf bewahren!

Hilfe, es ist Sale, alles ist noch billiger als sonst - was tun? Für den Sale gelten dieselben Regeln wie für normalpreisige Sachen, nur muss man noch mit der kleinen Stimme kämpfen, die flüstert "nimm es mit, es ist so günstig!".
Wenn ihr in so einer Situation seid, nehmt das Teil, betrachtet es nochmal ausgiebig und seht euch den Originalpreis an. Nur wenn ihr bereit wärt, es auch zu diesem Preis zu kaufen, solltet ihr es mitnehmen, weil ansonsten der Sale-Teufel euer Antrieb ist. Ausgenommen sind Mega-Designer-Schnäppchen, aber mal ehrlich, wie oft wird es dazu wohl kommen?

Fazit: auch den auf den ersten Blick sehr verführerischen Sale kann man überstehen, ohne sich in Massen neuer Kleidung wiederzufinden. Ich meide den Sale inzwischen sogar, weil es mich nervt, mich zwischen Massen von Menschen durchzudrängeln, nur um am Ende nichts zu kaufen, weil es sowieso nur Mist gibt :)


Tipp 7: Quittungen aufbewahren

"Was ist das denn für ein Tipp?", werdet ihr euch sicher fragen - aber ich kenne viele, die Quittungen nicht aufheben. Falls ihr etwas umtauschen wollt oder es kaputt geht, seid ihr mit Bon auf der sicheren Seite!
Stopft ihn aber nicht in euer Portemonnaie, sondern legt ihn in die Einkaufstüte und heftet ihn zuhause sofort ab.
Schreibt am besten nochmal als Stichwort oben drauf, was ihr gekauft habt, weil die Bezeichnungen auf dem Zettel nicht immer aussagekräftig sind.


Tipp 8: Onlineshops mit Verstand besuchen

Die ständige Verfügbarkeit im Internet weckt natürlich Begehrlichkeiten. Gerade die Möglichkeit, auf Rechnung zu zahlen, verführt zur Bestellung, weil man ja alles bequem nachhause bekommt, erst später zahlen muss und Sachen auch zurückschicken kann.
Ich surfe natürlich auch immer mal wieder bei H&M, Zara und Co, aber nicht, ohne die anderen Tipps zu berücksichtigen. Wenn man weiß, man man braucht (und was nicht), auf die Qualität achtet und nicht blind im Sale zugreift, ist das Onlineshopping nicht anders als die normalen Geschäfte.


Ich hoffe, es hat jemand den Artikel bis hierher gelesen, und wenn ja, würde ich mich sehr über euer Feedback, eure eigenen Erfahrungen mit bewussterem Shoppen oder andere Anmerkungen sehr freuen!

Mittwoch, 2. Januar 2013

Happy new year, Sophie gal!

- um mal Dinner for One zu zitieren - 

Ihr habt es sicher bemerkt, aber über die Feiertage fehlt mir einfach die Muße und die Zeit, regelmäßig und gehaltvoll zu posten. Daher gibt es erst heute meine verspäteten Neujahrswünsche, aber ich denke, ich seid auch so gut ins neue Jahr gekommen!

Wenn ich eins am Ende eines Jahre nicht leiden kann, sind es Jahresrückblicke, daher erspare ich es euch, die 100.000 Ausgabe davon auf meinem Blog zu veröffentlichen. Aus allen Ecken wird man damit vollgespammt, ob nun im Internet, im Fernsehen oder sogar im Radio! Meine Leseliste war voll damit, und indem ich keinen einzigen davon gelesen habe, habe ich vermutlich viele Minuten gespart :)
Einzig "das Jahr in Outfits"-Posts schaue ich mir an, weil man da immer schön den Stil und die Entwicklung der Lieblingsblogger mitbekommen kann.

Ich mag es übrigens auch nicht, zwanghaft um 0 Uhr alle Bekannten, Verwandten und Freunde anrufen zu müssen und ein frohes neues Jahr zu wünschen. Es reicht doch aus, wenn man seine Liebsten erreicht, alle anderen werden auch ohne meine Glückwünsche gut ins neue Jahr rutschen. Wer natürlich immer alle Leute anrufen will, muss ganz schön tief in die Tasche greifen - außer, ihr habt eine Flatrate :)


Mein nächster Graus: gute Vorsätze! Wer einen Tag als Anlass braucht, um sich etwas vorzunehmen, handelt meines Erachtens aus der falschen Motivation heraus. Da ich keine Laster habe, die ich loswerden müsste, mache ich einfach so weiter wie im letzten Jahr.

Mein reduziertes Konsumverhalten habe ich mir seit geraumer Zeit angewöhnt und halte es auch gut durch (wobei ich nichtmal sagen kann, wann ich damit angefangen habe). Das werde natürlich beibehalten, zumal mir die "Shopping-Euphorie" nicht mal fehlt. Wozu soll ich in Gechäfte gehen, mir das zehnte billige Polyester/Acryl-Oberteil kaufen, was dann doch nur im Schrank hängt?
Da ich nichts brauche, meide ich den momentanen Sale, um spontane "das muss ich haben weil es billig ist"-Käufe zu vermeiden. Mein Tipp: fragt euch, ob ihr ein Kleidungsstück auch zum Normalpreis gekauft hättet: wenn die Antwort "nein" wäre, lasst das Teil hängen (außer vielleicht bei wahnsinnigen Designerschnäppchen, aber ich rede vom Normalfall, bei H&M/Zara/etc.).

Aber nun genug von meiner "bewusst kaufen"-Policy, bei Interesse mache ich dazu mal einen separaten Post, in dem ich beschreibe, wie ich das organisiere, durchhalte etc. Gebt einfach Bescheid, falls das gewünscht ist!
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